Der Tagesspiegel : 16.Februar 1980

Vor 25 Jahren berichteten wir über den U-Bahn-Tunnel unter der Havel

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Während sich wie schon seit langem der Autoverkehr an der Spandauer Zitadelle vorbei durch Baustellen zur Juliusturmbrücke schlängelte, durchmaß am Mittag Bausenator Ristock gut 17 Meter unter der Straßenoberfläche den Tunnel unter der Havel, der, wie er es scherzhaft ausdrückte, die „symbolische Verbindung von Berlin nach Spandau“ herstellt. Dort, neun Meter unter dem Wasserspiegel der Havel, soll im Herbst 1984 die erste UBahn zum Rathaus Spandau rollen. Mit dem Durchwandern des Tunnels wandelt der Senator aber gleichzeitig auf einer Brücke, denn das Bauwerk unter der Havel ruht auf zwei Pfeilern.

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