2. Bundesliga : Aachen bezwingt Freiburg nach turbulentem Match

Alemannia Aachen hat mit einem Sieg gegen Freiburg den Anschluss an die Spitzengruppe geschafft - die Breisgauer mussten einen Rückschlag im Aufstiegsrennen hinnehmen.

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Hart umkämpft. Die Freiburger hielten lange Zeit gut mit. -Foto: dpa

Aachen Die Erfolgsserie des SC Freiburg in der 2. Fußball-Bundesliga ist nach zuletzt sieben Spielen ohne Niederlage gerissen: Am Montagabend unterlagen die Breisgauer in einer höchst unterhaltsamen Partie mit 0:2 (0:1) bei Alemannia Aachen, das durch den dritten Heimsieg der Saison den Anschluss an das obere Tabellendrittel geschafft hat. Das Team des zuletzt kritisierten Trainers Guido Buchwald verbesserte sich mit 14 Punkten auf Platz acht der Tabelle. Die Freiburger fielen dagegen mit 17 Zählern auf Rang vier zurück. Vor 18.828 begeisterten Zuschauern auf dem Aachener Tivoli schossen Alexander Klitzpera (21. Minute) und Laurentiu Reghecampf mit einem verwandelten Foulelfmeter (56.) die Tore.

Freiburgs Trainer Robin Dutt musste in Jonathan Pitroipa (Sprunggelenk), Ali Günes (Innenband) und Wilfried Sanou (Kreuzbandriss) gleich auf drei Offensivspieler verzichten. Trotzdem versteckten sich die Gäste keineswegs, sondern waren von Beginn an mit variablem Angriffsspiel gefährlich. In der 12. Minute verpasste Karim Matmour mit einem ungenauen Abspiel auf den freistehenden Daniel Schwaab die mögliche Führung.

Umstrittener Elfmeter bringt die Vorentscheidung

Danach wurde die Alemannia stärker und hatte durch Lubos Pecka (13.) und Todor Kolev (15.) gute Chancen, ehe Klitzpera eine kurzzeitige Unordnung in der Gäste-Abwehr nach Vorarbeit von Szilard Nemeth zu einem Abstauber-Tor nutzte. Doch auch nach dem Rückstand kam Freiburg dank spielerischer Klasse zu weiteren Möglichkeiten, die Heiko Butscher (23.) und Pavel Krmas (36.) vergaben.

Nach dem Wechsel machte Aachens Kapitän Reghecampf vom Elfmeterpunkt alles klar, nachdem Ivica Banovic Aachens Pecka unglücklich bei einem Befreiungsversuch getroffen hatte. Danach hatten die Hausherren durch Nemeth (59.), Matthias Lehmann (67.) und Pekka Lagerblom (77.) weitere hochkarätige Chancen, so dass der Sieg für die Alemannia am Ende verdient war. (mit dpa)