2. Bundesliga : Freiburg zittert sich nach oben

Der SC Freiburg hat Anschluss an die Spitzengruppe der zweiten Liga gefunden. Die mangelnde Chancenauswertung kostete die Gastgeber gegen Hoffenheim beinahe den Sieg.

FreiburgBeim 3:2 (2:1) über Aufsteiger 1899 Hoffenheim feierte die Mannschaft von Trainer Robin Dutt am Abend ihren zweiten Saisonsieg und verbesserte sich in die obere Tabellenhälfte. Vor 14.400 Zuschauern im Badenova-Stadion waren Cafú (6. Minute), Zsolt Löw (40./Eigentor) und Dennis Aogo (79./Foulelfmeter) für die heimstarken Hausherren erfolgreich. Für die weiterhin sieglos auf einem Abstiegsplatz stehenden Hoffenheimer erzielte Edu, einer von drei kürzlich verpflichteten Millionen- Einkäufen, beide Tore (44./70.).

Die Freiburger übernahmen in der unterhaltsamen Partie von Beginn an das Kommando und erkämpften sich mit großer Leidenschaft ein klares Plus an guten Einschussmöglichkeiten. So standen bis zur Pause für sie zwar 8:1 Chancen zu Buche, aber die Führung des SCF fiel nur knapp aus. Nach Wiederanpfiff ließen die Gastgeber dann nach, so dass der Neuling auf einmal mehr vom Spiel hatte. Nachdem erneut dem starken Edu der nun nicht einmal unverdiente Ausgleich gelungen war, sorgte Aogo im Anschluss an einen allerdings fragwürdigen Strafstoß- Pfiff mit einem sicherem Schuss vom ominösen Punkt für die Entscheidung zu Gunsten der Freiburger. Für sie war es im zweiten Heimspiel der zweite Erfolg, um den sie am Ende noch zittern mussten. (mit dpa)