2007.07.16 Neuss : Vater und Sohn Stuck fahren weit am Sieg vorbei

Hans-Joachim Stuck und sein Sohn Johannes haben beim 24-Stunden-Rennen von Tokachi den angestrebten ersten deutschen Sieg verpasst. Das Familien-Duo landete in Japan auf dem elften Platz der Gesamtwertung.

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Hans-Joachim Stuck

Eine tolle Aufholjagd des früheren Formel-1-Piloten Hans-Joachim Stuck (Ellmau) und dessen Sohn Johannes (Mauren) und damit die Hoffnung auf den ersten Sieg mit deutscher Beteilung wurde bei der 14. Auflage der 24 Stunden von Tokachi nicht belohnt. Die Stucks, die beim einzigen Langstreckenmarathon Japans auf der Halbinsel Hokkaido noch von Lokalmatador Masataka Yanagida und Fariqe Hairuman (Malaysia) unterstützt wurden, erreichten in ihrem BMW Z4 M-Coupe als Elfte der Gesamt- und Vierte der Klassenwertung das Ziel.

"Nachdem uns eine defekte Benzinpumpe zu Beginn des Rennens sehr weit zurückgeworfen hatte, haben wir in der 15. Stunde noch ein Rad verloren und sind zum Schluss von Elektronikproblemen eingebremst worden", sagte der 56-jährige Stuck dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Das Vater-Sohn-Duo war zwischenzeitlich von Platz 35 schon bis auf den sechsten Gesamtrang nach vorne gefahren. Vor allem der 21-jährige Stuck jr. glänzte mit schnellsten Rundenzeiten während einer fast 12-stündigen Regenphase. Ein japanisches Quartett, das auch auf der Pole Position stand, konnte sich in einem Toyota Supra als Sieger feiern lassen.

Bei ihrem ersten gemeinsamen Einsatz hatten die Stucks vor fünf Wochen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring den fünften Gesamtrang und einen Klassensieg gefeiert.