2007.08.02 Neuss : Räikkönen: "Ron Dennis hat unrecht"

Der Streit zwischen Ferrari und McLaren-Mercedes geht in die nächste Runde. Kimi Räikkönen weist Vorwürfe zurück, der Unterboden seines Ferrari hätte beim Rennen in Melbourne (18. März) nicht dem Reglement entsprochen.

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Kimi Räikkönen wehrt sich

Deutliche Worte findet der finnische Formel-1-Fahrer Kimi Räikkönen (Ferrari) jetzt im Streit mit McLaren-Mercedes. Der Ferrari-Pilot wies Vorwürfe zurück, nach denen er den Saisonauftakt am 18. März in Melbourne mit einem illegalen Auto gewonnen haben soll. "Wir wären disqualifiziert worden, wenn das Auto illegal gewesen wäre. Also hat Ron Dennis unrecht", meinte Kimi Räikkönen vor dem Großen Preis von Ungarn am Sonntag (14 Uhr/live in Premiere und RTL). Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) von McLaren-Mercedes war entgegen der Ankündigung nicht zur Pressekonferenz erschienen.

McLaren-Chef Ron Dennis hatte zuvor behauptet, dass der Unterboden des Erzrivalen Ferrari beim Saisonauftakt nicht dem strengen technischen Reglement entsprochen habe. Der Streit der beiden Titelkandidaten hatte sich an der Spionage-Affäre entzündet, in der nach einem Freispruch von McLaren in erster Instanz nun das Berufungsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA entscheiden soll.

Räikkönen hofft auf eine sportliche Entscheidung der Weltmeisterschaft: "Egal, was in den nächsten Wochen passiert, es wäre besser, wenn die Entscheidung auf der Strecke fällt."