2007.09.22 Neuss : Tomczyk startet von der "Pole" - Ekström von zehn

Im Qualifying des neunten Saisonrennens der DTM in Barcelona schaffte Audi-Werksfahrer Martin Tomczyk ein weiteres Mal den Sprung auf die "Pole". Teamkollege und Spitzenreiter Mattias Ekström startet von Platz zehn.

pst1
Audi-Fahrer Martin Tomczyk fuhr erneut Bestzeit

Der Erfolg von Audi-Werksfahrer Martin Tomczyk hält weiter an. Im Qualifying für das neunte Saisonrennen der DTM am Sonntag (14.00 Uhr) in Barcelona fuhr der 25-Jährige aus Rosenheim im Abt-Audi A4 zum zweiten Mal in Folge Bestzeit.

Tomczyk, der zuletzt auf dem Nürburgring von der "Pole" aus gewann, war bei schwierigen Bedingungen auf abtrocknender Strecke nach einem Regenschauer mit 1:18,689 Minuten um 0,179 Sekunden schneller als der zweimalige Formel-1-Weltmeister Mika Häkkinen (Finnland) in einer AMG-Mercedes C-Klasse. Für Vorjahressieger Tomczyk, der in der Gesamtwertung nur vier Punkte (40:44) hinter seinem Teamkollegen Mattias Ekström liegt, war es die insgesamt sechste "Pole" in seiner DTM-Karriere.

Sein "Kumpel" Ekström steht dagegen erneut nur auf dem zehnten Startplatz (1:19,744). "Beim letzten Rennen auf dem Nürburgring stand ich auch nur in der fünften Reihe und bin am Ende Dritter geworden. Insofern bin ich optimistisch, dass es auch hier im Rennen besser läuft", meinte Ekström.

Sollte der Schwede beim vorletzten Saisonlauf auch nur einen einzigen Punkt mehr holen als Mercedes-Speerspitze Bruno Spengler (Kanada), ist der Titelkampf für Mercedes gelaufen. Dann machen die beiden Audi-Stars Ekström und Tomczyk den Titel beim Saisonfinale am 14. Oktober in Hockenheim unter sich aus.

Spengler (34 Punkte) und Titelverteidiger Bernd Schneider (St. Ingbert/16,5) wollen aber ihre letzte Chance nutzen und haben sich mit den Startplätzen drei und vier eine gute Ausgangsposition mit der AMG-Mercedes C-Klasse verschaffen. "Bruno hat mit zehn Punkten Rückstand sicher ein Handicap. Mit fünf Autos auf den ersten sechs Startplätzen haben wir aber noch alle Chancen, den Titelkampf weiterhin offen zu halten", sagt Mercedes-Sportchef Norbert Haug.