2007.10.02 Neuss : Limbach gewinnt Bronze und träumt von Peking

Den bislang größten Erfolg in seiner Karriere sicherte sich Säbel-Fechter Nicolas Limbach bei der WM in St. Petersburg. Der 21-Jährige gewann Bronze und hat nun gute Chancen auf die olympischen Spiele 2008 in Peking.

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Kein Grund zur Enttäuschung: Nicolas Limbach

Säbel-Fechter Nicolas Limbach hat bei der Weltmeisterschaft in St. Petersburg den bislang größten Erfolg seiner Karriere perfekt gemacht. Der 21-Jährige sicherte sich die Bronzemedaille und hat somit zugleich einen Riesenschritt Richtung Olympische Spiele 2008 in Peking gemacht. Für den Dormagener, der im Halbfinale am Dienstag dem Italiener Aldo Mondano 11:15 unterlag, war es die erste WM-Medaille.

Limbachs Sprung auf Treppchen bedeutete für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB) das bereits vierte Edelmetall nach vier von zwölf Entscheidungen bei den laufenden Titelkämpfen. Zuvor hatten der Koblenzer Peter Joppich mit dem Florett und Britta Heidemann aus Leverkusen mit dem Degen Gold gewonnen. Ebenfalls mit dem Florett holte der Bonner Benjamin Kleibrink Bronze.

Der Tauberbischofsheimer Björn Hübner war dagegen am Dienstag knapp am Einzug in die Runde der letzten 16 gescheitert und belegte am Ende den 28. Platz. Er unterlag dem Franzosen Julien Pillet 9:15. Bereits in der Runde der letzten 64 ausgeschieden war der Koblenzer Dennis Bauer nach der 10:15-Niederlage gegen seinen deutschen Teamkollegen Hübner. Bauer kam auf Platz 39. Benedikt Beisheim (Dormagen) hatte die Direktausscheidung nicht erreicht und belegte den 68. Rang.

Der WM-Titel bei den Säbel-Fechtern ging unterdessen erneut an Stanislaw Pozdniakow. Der Russe verteidigte seinen Titel durch ein 15:11 gegen den italienischen Olympiasieger Aldo Montano erfolgreich. Bronze ging an den Dormagener Nicolas Limbach und den Südkoreaner Oh Eun Seok.