2007.10.11 Neuss : Dritter Sieg für Kiel, zweite Pleite für Flensburg

Auch dem "zweiten Anzug" des THW Kiel kann in der Champions League keiner das Wasser reichen. Die "Zebras" gewannen 29:25 bei HCM Constanta. Die SG Flensburg-Handewitt verlor unterdessen gegen Zaglebie Lubin 32:33.

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Jubel bei Dominik Klein (l.) und Markus Ahlm

Der deutsche Handball-Meister THW Kiel hat in der Champions League seine weiße Weste erfolgreich verteidigt. Der Triple-Sieger gewann am Donnerstag auch sein drittes Spiel der Gruppe A in Rumänien beim punktlosen Schlusslicht HCM Constanta 29:25 (21:14) und führt damit die Tabelle nach der ersten Hälfte der Vorrunde souverän an. Erfolgreichster Werfer der ersatzgeschwächten "Zebras" war Viktor Szilagyi mit elf Treffern.

Unterdessen muss Vorjahresfinalist SG Flensburg-Handewitt nach der zweiten Heimniederlage in der Handball-Champions-League ums Weiterkommen zittern. Nach einer katastrophalen Leistung unterlagen die Flensburger am dritten Spieltag dem zuvor sieglosen polnischen Vertreter Zaglebie Lubin 32:33 (15:14) und müssen sich in den nächsten Spielen erheblich steigern.

Flensburg mit Schwächen in Angriff und Verteidigung

Vor 6000 Zuschauern lief bei den Flensburgern fast gar nichts zusammen. Zu einer schwachen Angriffsleistung kamen in der zweiten Halbzeit auch noch große Schwächen in der Abwehr, wodurch die Gäste leichtes Spiel hatten und bis auf vier Tore davonzogen. Nach der Einwechslung des reaktivierten Torhüters Jan Holpert kam Flensburg sechs Minuten vor Schluss zwar noch einmal bis auf einen Treffer heran, zwei vergebene Siebenmeter und weitere ausgelassene Chancen verhinderten aber die Wende.

Bester Flensburger Werfer war Marcin Lijewski mit sechs Toren. Dagegen fand Olympiasieger Blazenko Blackovic nach viermonatiger Verletzungspause überhaupt keine Bindung zum Spiel und erzielte lediglich ein Tor.