2007.10.15 Neuss : Streit um Dopingkontrollen in Italien

Italiens Radsport-Präsident Renato Di Rocco hat dem nationalen Olympiaverband CONI vorgeworfen, unterschiedliche Maßstäbe bei Dopingverdächtigungen anzulegen. Im Radsport sei die Verfolgung strenger als im Fußball.

janat1
In Italien wird über Dopingkontrollen diskutiert

Zwischen Radsport-Präsident Renato Di Rocco und dem nationalen Olympiaverband CONI ist eine Debatte über die Dopingkontrollen im italienischen Sport entbrannt. Di Rocco hat dem CONI vorgeworfen, unterschiedliche Maßstäbe bei Dopingverdächtigungen anzulegen. Radprofis würden streng verfolgt, Fußballer dagegen nachsichtig behandelt.

Di Rocco bezog sich auf die eingestellten Ermittlungen gegen AS-Roma-Spielmacher Francesco Totti, der am 13. Mai verspätet zu einem Dopingtest erschienen war. An diesem Tag wurde sein zweites Kind geboren, was der Olympiaverband als Entschuldigung akzeptierte.

CONI-Präsident Gianni Petrucci wies die Vorwürfe aus dem Radsportlager entschieden zurück.