2007.10.20 Neuss : Kiel und Celje im Finale der Vereins-EM

Celje Pivorana Lasko trifft im Finale der Vereins-EM auf Champions-League-Sieger THW Kiel. Celje siegte 33:26 gegen Magdeburg, Kiel schlug den HSV Hamburg in einem spannenden Spiel 31:30.

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Madgeburg verpasst EM-Finale

Champions-League-Sieger THW Kiel steht auch im Finale der Handball-Vereins-EM, der SC Magdeburg hat das Endspiel dagegen verpasst. Beim Turnier der Europapokalsieger verlor der EHF-Cup-Gewinner das Halbfinale gegen Gastgeber Celje Pivorana Lasko mit 26:33 (11:16). Die Slowenen, die mit einer Wildcard in das Feld gekommen sind, spielen im Endspiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen den THW Kiel. Für Magdeburg geht es zuvor gegen den Verlierer um den dritten Platz (13.30).

Der SCM, der 2001 und 2002 als bislang einziger deutscher Klub die "Champions Trophy" gewinnen konnte, hatte vor 4500 Zuschauern in Christian Sprenger (5 Tore) seinen besten Werfer. Für die Gastgeber war Eduard Kokscharow neunmal erfolgreich.

Der Sieg des THW stand dagegen trotz zwischenzeitlicher Sechs-Tore-Führung buchstäblich erst in letzter Sekunde fest. Der Hamburger Hans Lindberg verpasste den Ausgleichstreffer mit dem Schlusspfiff, als er einen Siebenmeter gegen die Latte setzte. Der THW steht damit zum zweiten Mal nach 2004 im Endspiel der "Champions Trophy". Vor drei Jahren hieß der Gegner beim 29:30 ebenfalls Celje. Zudem hat der THW die Chance, nach dem Gewinn von Champions League, Meisterschaft, DHB-Pokal und Supercup die nächste Trophäe einzufahren.

Im ersten Pflichtspiel gegen den deutschen Vize-Meister HSV seit dem 33:33 in der Ostseehalle im Februar waren der Slowene Vid Kavticnic mit elf und der Schwede Marcus Ahlm mit sieben Toren die Sieggaranten für die Mannschaft von Trainer Noka Serdarusic. Bei Hamburg, das nach dem Gewinn im Europapokal der Pokalsieger auf den nächsten Titel warten muss, traf Weltmeister Pascal Hens (8 Tore) am besten.

Beide Teams hatten über Frankfurt und Graz die Reise gemeinsam in einem Flugzeug angetreten. Mit dabai war auch Kiels Superstar Nikola Karabatic, der wegen einer Schulterverletzung aber nur auf der Tribüne Platz nehmen konnte.