2007.11.21 Neuss : Renault hat im Alonso-Poker schlechte Karten

Ein Wechsel von Fernando Alonso zum Rennstall Renault ist nach spanischen Medienberichten unwahrscheinlich. Der Ex-Weltmeister ist vom Angebot seines ehemaligen Teams nicht angetan und liebäugelt mit Konkurrent Red Bull.

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Fernando Alonsos Zukunft ist weiterhin ungewiss

Die Frage, in welchem Auto Fernando Alonso in die neue Formel-1-Saison gehen wird, beherrscht weiterhin die Schlagzeilen der internationalen Medienlandschaft. Das jüngste Gerücht besagt, dass die Rückkehr des zweimaligen Weltmeisters zum Rennstall Renault zu platzen droht. Der spanische Privatsender Telecinco berichtete am Mittwoch, dass das Angebot von Renault Alonso nicht überzeugt habe. Die Beziehung habe sich nach einem Treffen zwischen Vertretern aus Alonsos Umfeld und Renault-Teamchef Flavio Briatore abgekühlt, teilte der Sender mit, der in Spanien die Rechte an den Formel-1-Übertragungen besitzt.

Briatore hatte die Chancen auf eine Rückkehr des 26-Jährigen am Montag noch auf 60 Prozent beziffert. Alonso war nach seinem zweiten WM-Titel 2006 zu McLaren-Mercedes gewechselt, sah sich in Newcomer Lewis Hamilton (Großbritannien) aber einem starken Konkurrenten gegenüber und fühlte sich zudem vom Team benachteiligt. Am Ende der vergangenen Saison wurde sein Drei-Jahres-Vertrag vorzeitig aufgelöst. Laut Telecinco würde das Angebot von Red Bull Alonso reizen.