2007.11.22 Neuss : Nervenstarke Flensburger in Runde zwei

Die SG Flensburg-Handewitt hat im letzten Gruppenspiel der Champions League die Nerven behalten und ist durch einen 34:19-Sieg bei Zaglebie Lubin in die zweite Runde eingezogen. Kiel wahrte unterdessen die "weiße Weste".

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Marcus Ahlm erzielte sechs Treffer für Kiel

Aufatmen bei der SG Flensburg-Handewitt. Der Handball-Bundesligist hat den Supergau gerade noch einmal verhindert und die zweite Gruppenphase der Champions League erreicht. Im abschließenden Gruppenspiel behielt die Mannschaft von Trainer Kent-Harry Andersson die Nerven und landete einen sicheren 34:19 (18:8)-Erfolg beim polnischen Schlusslicht Zaglebie Lubin.

Der THW Kiel wahrte unterdessen seine "weiße Weste". Gegen den rumänischen Vertreter HCM Constanta landete der deutsche Triple-Gewinner vor heimischem Publikum zum Abschluss einen 38:24 (15:8)-Erfolg und zieht als Gruppenerster in die nächste Runde ein. Bereits nach vier Spielen hatte der Titelverteidiger, deutsche Meister und Pokalsieger mit dem vorzeitigen Gruppensieg den Einzug in die zweite Gruppenphase geschafft.

In der Ostseehalle wurde die Partie zum erwartet problemlosen Spiel für den THW, der zur Halbzeit schon klar führte. In der zweiten Hälfte wurde der Vorsprung noch ausgebaut. Kim Andersson war mit acht Treffern bester Werfer, sein schwedischer Landsmann Marcus Ahlm war sechs Mal für den THW erfolgreich.

Vorjahres-Finalist Flensburg zog als Zweiter hinter Ciudad Real in die zweite Runde ein. Die Norddeutschen hatten ihren besten Werfer in Lars Christiansen (9).