2007.12.14 Neuss : Ekström fordert "Schumi" beim Race of Champions

Am Sonntag kommt es im Londoner Wembley-Stadion zu einem besonderen Duell. DTM-Champion Mattias Ekström fordert beim Race of Champions Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher und hofft auf die Titelverteidigung.

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Mattias Ekström

Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb konnte er bereits in die Schranken weisen. Jetzt will DTM-Champion Mattias Ekström beim Race of Champions Michael Schumacher herausfordern. "Natürlich ist es mein Ziel, Michael Schumacher zu schlagen", sagt der Audi-Werksfahrer aus Schweden, der am Sonntag im Londoner Wembley-Stadion seinen Triumph vom Vorjahr wiederholen will.

"Der bisher größte Moment in meiner Karriere"

Vor Jahresfrist hatte "Eki", der 2007 zu seinem zweiten Titel in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft gefahren ist, im Endlauf den Franzosen Loeb besiegt, und das noch in dessen eigenem Auto. "Das war der bisher größte Moment in meiner Karriere", meint der 29-Jährige, dessen große Liebe der Rallye-Sport ist. Dennoch heißt sein großes Vorbild Michael Schumacher, und dass er am Sonntag gegen den siebenmaligen Formel-1-Weltmeister antreten darf, macht ihn besonders stolz.

"Michael hat es geschafft, über viele Jahre ein Team um sich herum zu formen und immer wieder neu zu motivieren. Ich kann es kaum abwarten, gegen ihn anzutreten", sagt Ekström, der in London aber noch Unterstützung von seinem Audi-Kollegen Tom Kristensen erhält. Gemeinsam hatten die beiden als Team Scandinavia 2005 die Nationenwertung gewonnen. Schumacher wird im deutschen Team von Sebastian Vettel (Heppenheim) unterstützt.

"Das Race of Champions ist für mich ein Höhepunkt des Motorsport-Jahres und noch dazu auch ein großer Spaß. Man kann sich mit den Piloten aus vielen anderen Disziplinen austauschen und sich auf identischem Material messen", sagt Le-Mans-Rekordsieger Kristensen.

Für das Renn-Spektakel, das von der früheren Audi-Rallyepilotin Michele Mouton organisiert wird, wurden im Londoner Wembley-Stadion 1800 Tonnen Asphalt verlegt. Gefahren wird immer Mann gegen Mann in identischen Autos.