2007.12.18 Neuss : Sudholt tritt als Wolfsburger Geschäftsführer ab

Zum 31. Dezember 2007 gibt Bernd Sudholt seine Stellung als Geschäftsführer für Nachwuchs, Frauen und das Internat beim Bundesligisten VfL Wolfsburg ab.

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Geschäftsführer Sudholt tritt beim VfL Wolfsburg zurück

Bundesligist VfL Wolfsburg muss sich zum 1. Januar 2008 einen neuen Geschäftsführer für die Bereiche Nachwuchs, Frauen und das Internat suchen, nachdem Amtsinhaber Bernd Sudholt seine Tätigkeit zum 31. Dezember 2007 beenden wird. Das hat der 61-Jährige mit dem Präsidium des Vereins vereinbart. Der frühere stellvertretende Chef des VW-Gesamtbetriebsrats ist ein Beschuldigter in der VW-Affäre um angebliche Lustreisen. Das Verfahren gegen ihn wegen des Verdachts, "Beihilfe zur Untreue" begangen zu haben, soll im kommenden Jahr beginnen.

Möglichen Schaden vom Verein abwenden

Sudholt begründete in einer Pressemitteilung des VfL seinen Entschluss zur Auflösung seines Vertrages damit, möglichen Schaden vom Verein abzuwenden, der durch das Verfahren gegen ihn entstehen könnte. Auch im Falle eines Freispruches sei mit einer Beschädigung seines persönlichen Ansehens und damit auch des Ansehens des Vereins zu rechnen.

Der 61-Jährige war Mitte der 90er Jahre Vizepräsident des Gesamtvereins. Von 1997 bis 2001 gehörte Sudholt dem Abteilungsvorstand Fußball an. Nach der Ausgliederung der Profifußballer in die GmbH im Jahr 2001 wurde er stellvertretender Aufsichtsratschef. Im Juli vor drei Jahren schließlich trat er sein Amt als VfL-Geschäftsführer an.