2007.12.19 Neuss : Startverbot für Landis in Frankreich

Floyd Landis darf unabhängig von seinem Einspruch beim Obersten Sportschiedsgerichtshof CAS in Lausanne bis zum Januar 2009 in Frankreich weder an einem Radrennen noch an einem anderen sportlichen Ereignis teilnehmen.

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Floyd Landis

Radprofi Floyd Landis ist von Radrennen und anderen sportlichen Ereignissen in Frankreich bis zum Januar 2009 ausgeschlossen worden. Das Urteil der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) gilt unabhängig vom Einspruch des ehemaligen Phonak-Profis vor dem Obersten Sportschiedsgerichtshof CAS in Lausanne. Die AFLD schloss sich damit dem Urteil des Schiedsgerichts der US-Antidoping-Agentur USADA an, das Landis im September schuldig gesprochen und rückwirkend vom 30. Januar 2007 für zwei Jahre gesperrt hatte.

Landis, der während der Tour de France 2006 positiv auf Testosteron getestet worden war, wurde daraufhin der Tour-Sieg aberkannt. Gegen diese Entscheidung und seine zweijährige Sperre hatte der ehemalige Phonak-Profi Berufung vor dem CAS eingelegt. Eine dreiköpfige Jury mit dem Neuseeländer David Williams (Vorsitz), dem Franzosen Jan Paulsson und dem US-Amerikaner David Rivkin wird über den Einspruch entscheiden. Mit einem Urteil wird im Frühjahr gerechnet.