2007.12.20 Neuss : Toppmöller schmeißt auf dem Betzenberg hin

Die Krise beim 1. FC Kaiserslautern hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Am Donnerstag trat Klaus Toppmöller, seit November sportlicher Berater und Aufsichtsrat des Zweitligisten, aus persönlichen Gründen zurück.

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Klaus Toppmöller ist raus

Kurz vor Weihnachten geht es beim 1. FC Kaiserslautern drunter und drüber. Beim Traditionsverein, der in der 2. Bundesliga auf einem Abstiegsplatz überwintert, trat Klaus Toppmöller mit sofortiger Wirkung aus persönlichen Gründen als ehrenamtliches Mitglied des Aufsichtsrates und als sportlicher Berater zurück. Zuletzt hatte sich der georgische Nationaltrainer, der seit November in Diensten der "Roten Teufel" ist, für eine Ablösung des amtierenden Coaches Kjetil Rekdal stark gemacht.

Toppmöller hatte keinen Hehl daraus gemacht, dass er nach dem Absturz des FCK nach der Hinrunde auf einen Abstiegsrang einen neuen Trainer bevorzugt hätte. Angeblich hatte Toppmöller unter anderem mit Lothar Matthäus über ein Engagement verhandelt.

"Wir gehen freundschaftlich auseinander und haben vereinbart, den Nichtabstieg gemeinsam zu feiern", sagte Kaiserslauterns Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Buchholz, der einstigen FCK-Stürmer in einem längeren Telefonat noch umzustimmen versucht hatte.