2007.12.21 Neuss : Werder spielt gegen Braga, Bayern gegen Aberdeen

Nach dem Aus in der Champions League beginnt für Werder Bremen die Herausforderung UEFA-Pokal mit einem Heimspiel gegen Sporting Braga aus Portugal. Bayern München muss gegen die Schotten des FC Aberdeen antreten.

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Werder Bremen spielt im UEFA-Pokal weiter

Der deutsche Rekordmeister Bayern München trifft in der Zwischenrunde des UEFA-Cups (13./14. Februar bzw. 21. Februar 2008) auf den viermaligen schottischen Meister FC Aberdeen. Bayer Leverkusen bekommt es in der Runde der letzten 32 mit Galatasaray Istanbul und dem deutschen Trainer Karl Heinz Feldkamp zu tun, Werder Bremen mit dem portugiesischen Klub Sporting Braga, der Hamburger SV mit dem Schweizer Meister FC Zürich und der 1. FC Nürnberg mit dem portugiesischen Rekordchampion Benfica Lissabon.

Bereits im Achtelfinale am 6. und 12./13. März könnte es zum ersten deutschen Duell im UEFA-Cup kommen. Sollten sich Leverkusen und der HSV durchsetzen, träfen sie in der Runde der letzten 16 aufeinander. Der FC Bayern müsste auf dem Weg zum UEFA-Cup-Triumph nach Aberdeen entweder den RSC Anderlecht oder Girondins Bordeaux ausschalten. Bremen bekäme es mit den Glasgow Rangers oder Panathinakos Athen, Nürnberg mit AEK Athen oder dem FC Getafe zu tun. "Wir sind der FC Bayern, und wir werden weiterkommen", sagte Nationalspieler Philipp Lahm nach der Auslosung. Auch der HSV sieht sich gegen Zürich als Favorit. Doch Trainer Huub Stevens warnte: "Das ist eine Mannschaft, die wir trotz des 0:5 gegen Leverkusen nicht unterschätzen dürfen. Es hätte uns aber sicher auch schwerer treffen können." Bayer-Sportchef Rudi Völler wertete Galatasaray dagegen als "schweres Los, aber trotzdem machbar. Das wird ein ganz heißer Fight. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Kalli Feldkamp."

Für Werder-Sportdirektor Klaus Allofs ist Braga "ein schwieriges Los, aber für unsere Mannschaft durchaus machbar. Bayern hat gegen Braga gespielt, und deswegen können auch die Zuschauer einordnen, dass Braga ein attraktiver und schwieriger Gegner ist." Nürnberg freut sich indes auf Lissabon: "Benfica hat eine große Geschichte. Wir sind natürlich klarer Außenseiter, aber mit dieser Rolle sind wir bisher immer sehr gut gefahren", meinte Sportdirektor Martin Bader.