2007.12.27 Neuss : Frankfurt hat bei Fenin gute Karten

Der Wechsel von Martin Fenin von FK Teplice zu Eintracht Frankfurt scheint nur noch Formsache zu sein. "Ich bin überzeugt, dass wir den Transfer am Freitag abschließen können", so Vorstandsboss Heribert Bruchhagen.

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Martin Fenin steht kurz vor der Unterschrift

In der Rückrunde der Bundesliga soll ein großes Talent für Tore bei Eintracht Frankfurt sorgen. Die Hessen stehen offenbar kurz vor der Verpflichtung des tschechischen Nationalspielers Martin Fenin von FK Teplice. Der 20 Jahre alte Stürmer wird am Freitag zusammen mit Teplices Sportdirektor Frantisek Hrdlicka zu abschließenden Gesprächen mit Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen in Frankfurt erwartet.

"Ich bin überzeugt, dass wir den Transfer am Freitag abschließen können. Die Verträge sind unterschriftsreif", sagte Bruchhagen, der seinen Urlaub auf der Nordseeinsel Juist wegen des bevorstehenden Wechsels auf Ende Dezember verschoben hat.

Frankfurt statt Turin

Fenin soll bei den Hessen, die nach der Bundesliga-Hinrunde mit 23 Punkten auf den neunten Tabellenplatz stehen, einen ab 1. Januar 2008 laufenden Vertrag bis mindestens zum Jahr 2011 unterschreiben. Als Ablöse für den antrittsschnellen und wendigen Angreifer ist eine Summe von vier Millionen Euro im Gespräch. Bereits vor Weihnachten hatte Bruchhagen zu Verhandlungen in Prag geweilt und die Weichen für den Transfer von Fenin, an dem auch der italienische Rekordmeister Juventus Turin interessiert war, gestellt.

Die Eintracht hatte ihre Bemühungen um einen Zugang forciert, nachdem sich der vorzeitige Abgang von Albert Streit zu Schalke 04 abgezeichnet hatte. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler und Standardspezialist wechselt für eine Ablösesumme von geschätzten zwei Millionen Euro bereits in der Winterpause zu den "Königsblauen".

Takahara vor dem Absprung

Und auch Stürmer Naohiro Takahara scheint auf dem Absprung zu sein. Der Japaner soll nach dem letzten Training vor der Winterpause seinen Spind leer geräumt haben. Takahara hatte in der Vorrunde keinen Stammplatz mehr und in acht Bundesliga-Einsätzen nur einen Treffer erzielt. Zuletzt hatte "Taka" seinen Unmut über sein Reservistendasein geäußert.