2008.01.05 Neuss : Klopp und Rijkaard offenbar bei Bayern im Gespräch

Insgesamt über ein Dutzend Trainer sind inzwischen als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld beim FC Bayern München im Gespräch. Im Fokus: Jürgen Klopp und Frank Rijkaard, die aber jeden Kontakt zum Rekordmeister dementieren.

pk
Jürgen Klopp könnte sich Schlimmeres vorstellen als Bayern-Trainer zu werden

Frank Rijkaard und Jürgen Klopp haben sich erfreut über das angebliche Interesse von Rekordmeister FC Bayern München gezeigt. Einen Tag nachdem Präsident Franz Beckenbauer mit Jose Mourinho den ersten Kandidaten für die Nachfolge von Ottmar Hitzfeld genannt und so die Jagd auf den neuen Coach eröffnet hat, äußerten sich die beiden Übungsleiter interessiert über den möglichen neuen Posten - gehört haben sie vom FC Bayern allerdings noch nichts.

Rijkaard, derzeit beim FC Barcelona tätig, will aber vernommen haben, "dass ich bei Bayern ein Thema sein soll". Freunde hätten ihm davon berichtet. "Das freut mich natürlich. Es ist stets eine Ehre, mit einem so großen Verein in Verbindung gebracht zu werden", sagte er der Münchner tz: "Aber im Moment bin ich Trainer des FC Barcelona und denke deshalb ausschließlich an meinen Klub."

Auch für Klopp gibt es "wirklich schlimmere Dinge auf der Welt" als Kandidat für Hitzfelds Nachfolge zu sein. Er habe "mitbekommen, dass ich Thema sein soll", sagte er: "Aber ich habe damit nichts zu tun." Klopps Vertrag beim Zweitligisten FSV Mainz 05 läuft im Sommer aus, er will aber noch keinen Kontakt zu den Bayern gehabt haben.

Beckenbauer hatte am Freitag den ehemaligen Chelsea-Trainer Mourinho ins Gespräch gebracht. Neben dem Portugiesen, Rijkaard und Klopp wird ein gutes Dutzend an weiteren Kandidaten gehandelt, seit Hitzfeld am Dienstag seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hat - darunter Armin Veh vom deutschen Meister VfB Stuttgart und der niederländische Nationaltrainer Marco van Basten.