2008.01.16 Neuss : Schalke-Präsident sieht in Arena eine Goldgrube

Schalke-Präsident Josef Schnusenberg glaubt an eine üppige Zukunft seines Vereins. Neben den Einnahmen aus der Champions League sei vor allem die hauseigene Arena vielseitig nutzbar.

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Die Arena auf Schalke ist vielseitig einsetzbar

Rosige Zeiten sieht der deutsche Vizemeister Schalke 04 auf sich zukommen. "Wir werden einer der reichsten Klubs der Welt", sagte Präsident Josef Schnusenberg der Sport Bild. Der Vereinschef, der für die Finanzen zuständig ist, erwartet nach der Zahlung der letzten Raten für die klubeigene Arena 2015 neue wirtschaftliche Möglichkeiten: "Dann schwimmen wir im Geld."

Derzeit hat der Traditionsklub noch Verbindlichkeiten in Höhe von rund 130 Millionen Euro und muss neben den Arena-Raten auch noch die sogenannte Schechter-Anleihe über 86 Millionen Euro zurückzahlen. Dank der Champions-League-Teilnahme in dieser Saison verbuchten die Königsblauen im Geschäftsjahr 2007 einen Rekordumsatz von 130 Millionen Euro, wie Schnusenberg schon vor einigen Wochen verkündete. Rund 16 Millionen brachte allein die Vorrunde ein. Mit dem Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse fließen weitere zwölf Millionen Euro in die Vereinskasse.

Dieser im Etat nicht vorgesehene Betrag soll laut Schnusenberg vor allem in die Verstärkung der Mannschaft investiert werden. Für die Zukunft forderte der Schalker Präsident: "In zehn Jahren müssen wir achtmal in der Champions League vertreten sein."