2008.02.13 Neuss : Russische Ruderer wollen Maximalstrafe verhindern

Der russische Ruder-Verband RRF will eine vierjährige Wettkampfsperre vermeiden und hat der Forderung des Weltverbandes FISA zugestimmt, eine neue Verbandsführung zu wählen.

osch1
Der russische Ruder-Verband will eine neue Führung wählen

Angesichts einer drohenden Wettkampfsperre über vier Jahre, hat der russische Ruder-Verband RRF eingelenkt und Neuwahlen zugestimmt. In einem Brief an den Weltverband FISA kündigte der RRF an, als "eine Reaktion auf die Rolle des Verbandes in Dopingfällen" die Verbandsführung abzusetzen und zügig Neuwahlen durchzuführen.

Die FISA hatte zuvor angeboten, in diesem Fall von der Maximalstrafe von vier Jahren Sperre abzusehen, allerdings für die Wahlen eines neuen Vorstands beziehungsweise Trainerteams ein Ultimatum bis 31. März gestellt.

Da russischen Ruderern innerhalb von zwölf Monaten neun Verstöße gegen die Dopingbestimmungen nachgewiesen worden waren, hatte die FISA eine Suspendierung nach Artikel 12.3.1.1 erwogen. Im Falle einer Verurteilung wäre ein Olympia-Ausschluss wahrscheinlich.