2008.02.17 Neuss : Greuther Fürth hat Tabellenspitze im Visier

In der 2. Liga hat Greuther Fürth gegen Kaiserslautern die große Chance, neuer Tabellenführer zu werden. Auch im Topspiel zwischen München und Hoffenheim geht es um wichtige Zähler.

dap
Die Fürth-Profis wollen auch gegen Lautern einen Sieg feiern

Im Aufstiegskampf hat die SpVgg Greuther Fürth heute (14 Uhr) gegen den abstiegsbedrohten 1. FC Kaiserslautern die große Möglichkeit, zumindest vorübergehend die Tabellenspitze der 2. Bundesliga zu erobern. Mit einem "Dreier" würden die Franken an Spitzenreiter Mönchengladbach vorbeiziehen, der dann am Montagabend im Topspiel gegen den FSV Mainz 05 kontern könnte.

Die Fürther sind bisher der große Gewinner des Rückrundenauftakts. Mit zwei Siegen, darunter ein Erfolg gegen Mitfavorit Mainz, unterstrich die Spielvereinigung ihre großen Aufstiegsambitionen und brachte sich in eine hervorragende Ausgangsposition für das Rennen um die Erstklassigkeit. Bei Gegner Kaiserslautern ist hingegen die Abstiegsangst allgegenwärtig. Der Traditionsklub aus der Pfalz hat bereits fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, eine Niederlage würden den "Roten Teufel" einen weiteren harten Dämpfer zufügen.

München und Hoffenheim hoffen auf "Big Points" im Aufstiegskampf

Im Vorfeld der Partie zwischen dem TSV 1860 München und 1899 Hoffenheim steht nur das Wort Aufstieg im Mittelpunkt. Die "Löwen" könnten durch einen Erfolg mit dem drittplazierten Köln gleichziehen, für Hoffenheim würde eine Niederlage jegliche Aufstiegsambitionen vorerst zunichte machen. Als Favorit wird der Gastgeber aus München in das Match gehen, das Hinspiel gewann der TSV überraschend deutlich mit 3:0 in Hoffenheim.

Auch für Alemannia Aachen ist der Aufstiegszug noch nicht abgefahren. Nach dem Sieg im West-Derby gegen den 1. FC Köln strotzt das Team von Neu-Trainer Seeberger nur so vor Selbstvertrauen und hat bei den Kickers Offenbach alle Trümpfe in der Hand. Ein Sieg könnte im äußersten Westen der Republik wieder neue Hoffnungen auf einen Wiederaufstieg schüren. Anders stehen die Vorzeichen beim OFC. Die Kickers kämpfen um den Verbleib in der Zweitklassigkeit und könnten sich mit Punkten gegen Aachen etwas Luft gegenüber der Konkurrenz verschaffen.

Geschichte spricht für Freiburger Heimsieg gegen Augsburg

Eine frühe Entscheidung könnte es im Duell zwischen Freiburg und Augsburg geben. In der Vorjahres-Saison gewannen jeweils die Gastgeber mit 2:0 - und führten so auch bereits zur Halbzeit. Die Zeichen stehen also auf Heimsieg für den Sport-Klub, das bestätigt auch ein weiterer Blick in die Zweitliga-Historie: die Fuggerstädter unterlagen bei allen vier Aufeinandertreffen im Breisgau.

Das Kellerduell zwischen dem SC Paderborn und dem VfL Osnabrück ist ein weiterer wichtige Mosaikstein im "Abstiegspuzzle". Bei einem Osnabrücker Sieg würden die beiden Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bereits neun Punkte trennen. Den Heimvorteil haben jedoch die Paderborner auf ihrer Seite - und der könnte von großer Bedeutung sein: in den sieben Zweitliga-Partien zwischen beiden Mannschaften gab es noch keinen einzigen Auswärtserfolg.