2008.02.27 Neuss : DTTB-Frauen gewinnen auch gegen Spanien

Die DTTB-Frauen haben bei der WM ihr letztes Vorrundenspiel gegen Spanien gewonnen und treffen im Achtelfinale auf Rumänien. Die Herren verloren ihr Gruppenspiel gegen Japan.

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Zhenqi Barthel

Nach der Niederlage gegen Mitfavorit Hongkong haben die deutschen Tischtennis-Frauen bei der Mannschafts-WM in Guangzhou (China) wieder in die Erfolgsspur zurück gefunden. Im letzten Vorrundenspiel der Gruppe C bezwang das Team von Bundestrainer Jörg Bitzigeio die Mannschaft aus Spanien souverän mit 3:1.

Der zweite Gruppenplatz hinter Hongkong war den Frauen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) bereits vor der Partie nicht mehr zu nehmen gewesen. Bereits heute Nachmittag treffen die DTTB-Frauen im Achtelfinale auf Rumänien, der Viertelfinalgegner wäre am Donnerstag Topfavorit China.

Die Herren hingegen verloren ihr letztes Spiel um den Gruppensieg gegen Japan mit 1:3 und haben die direkte Qualifikation für die Runde der letzten Acht verpasst. Am Donnerstag müssen die Mannen von Trainer Richard Prause den Umweg über das Achtelfinale nehmen.

Gegen Japan sorgte Bastian Steger (Frickenhausen) durch ein 3:1 gegen Jun Mizutani für einen Auftakt nach Maß. Doch durch 0:3-Niederlagen der Düsseldorfer Dimitrj Ovtcharov gegen Yo Kan und Christian Süß gegen Kaii Yoshida geriet das DTTB-Team in Rückstand. Letztlich verlor Ovtcharov auch sein zweites Einzel glatt mit 0:3 gegen Mizutani, der den dritten Punkt für den siebenmaligen Weltmeister Japan holte.

Auch ohne die etatmäßige Nummer eins Wu Jiaduo (Kroppach) hatte das deutsche Frauen-Team keine Probleme gegen die sieglosen Spanierinnen. Zhenqi Barthel (Holsterhausen) ging erstmals auf der ersten Position an den Start und konnte sich sowohl gegen Sara Ramirez (3:1) als auch gegen Zhu Fang (3:2) durchsetzen.

Elke Wosik (Busenbach) steuerte auf Position drei den dritten Punkt durch ein ungefährdetes 3:0 über Galia Dvorak bei. Nur die 17-Jährige Amelie Solja (Fraulautern) hatte sich zum Auftakt Zhu mit 2:3 geschlagen geben müssen.