2008.03.04 Neuss : Debakel für Wilhelmshaven bei HSV Hamburg

Am 25. Spieltag der Handball-Bundesliga fertigte Titelaspirant HSV Hamburg den Wilhelmshavener HV 44:17 ab. Die Füchse Berlin schlugen zudem das Schlusslicht GWD Minden 32:26.

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HSV Hamburg war von Wilhelmshaven nicht zu stoppen

Nach dem Champions-League-Frust unter der Woche hat sich HSV Hamburg in der Bundesliga von seiner besten Seite präsentiert. Der höchste Sieg seiner Bundesliga-Geschichte hält den HSV im Rennen um die Meisterschaft. 48 Stunden nach seiner ersten Niederlage in der Champions League bei Croatia Zagreb (26:27) verbuchte der HSV ein 44:17 (19:7) gegen den Wilhelmshavener HV und bleibt dem Triplegewinner THW Kiel mit 38:10 Punkten auf den Fersen. Die Kieler haben 42:6 Punkte auf dem Konto. Bisheriger Rekordsieg des HSV war ein 41:24 gegen die HSG Düsseldorf am 14. September 2005.

Einen Tag, nachdem die Hiobsbotschaft der erneuten Krebserkrankung des HSV-Weltmeisters Oleg Velyky bekanntgeworden war, boten die Gastgeber eine eindrucksvolle Vorstellung und fegten den WHV aus der Halle. Bereits zur Halbzeit lag der Vizemeister mit zwölf Toren in Führung. Hans Lindberg (12 Tore) war der überragende Spieler im Team von Trainer Martin Schwalb.

Die Füchse Berlin feierten zudem einen wichtigen Sieg. Vor 6122 Zuschauern bezwang der Aufsteiger GWD Minden 32:26 (13:13) und hat damit kaum noch Abstiegssorgen. Bester Berliner Werfer war Konrad Wilczynski mit zehn Toren.