2008.03.05 Neuss : Lehmann gibt sich kämpferisch

Jens Lehmann hat das Tor beim FC Arsenal noch nicht abgeschrieben und gibt sich im Kampf um die Nummer Eins mit seinem Kontrahenten Manuel Almunia optimistisch.

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Gegen Mailand musste Jens Lehmann erneut auf der Bank Platz nehmen

Die Hoffnung stirbt zuletzt: Beim Champions-League-Achtelfinale gegen Titelverteidiger AC Mailand musste Jens Lehmann erneut auf der Ersatzbank des FC Arsenal Platz nehmen. Doch nach der neuerlichen Degradierung ist bei dem Torhüter von Aufgabe keine Spur. "Ich muss halt kämpfen, bin aber recht optimistisch, dass ich noch ein paar Spiele für Arsenal mache", sagte der 38 Jahre alte deutsche Nationaltorhüter dem Pay-TV-Sender Premiere, nachdem er den 2:0-Erfolg seiner Mannschaft gegen den AC Mailand und das Vorrücken ins Viertelfinale der Champions League nur von der Ersatzbank aus verfolgt hatte.

Nach seiner fehlerlosen Leistung beim 0:0 im Hinspiel musste der ehemalige Keeper von Borussia Dortmund und Schalke 04 seinem spanischen Rivalen Manuel Almunia wieder Platz machen. "Bei Wenger (Arsenal Teammanager Arsene Wenger, d.Red.) weiß man eben nie. Ich war überhaupt ein bisschen verwundert, dass ich das Hinspiel machen durfte. Almunia war fit und er hat mich trotzdem aufgestellt."

Für die Zukunft ist Lehmann zuversichtlich, schließlich habe Wenger ihm gesagt, dass "ich, wenn er in irgendeiner Weise mit Almunia nicht zufrieden ist, sofort wieder spielen dürfe. Den Zeitpunkt hat er natürlich offen gelassen".

Wenig überrascht zeigte sich der gebürtige Essener von der starken Leistung der jungen Arsenal-Mannschaft, die durch Tore von Cesc Fabregas (84.) und Emmanuel Adebayor (90.) gewann: "Man sah schon am Anfang der zweiten Halbzeit, dass Milan das Tempo nicht mithalten konnte. Ich glaube, da haben sich auch unsere Frische und unsere Jugend durchgesetzt."