2008.03.06 Neuss : Hellers Leidenszeit steht vor dem Ende

Nach über neun Monaten Verletzungspause könnte Angreifer Marcel Heller von Eintracht Frankfurt am Samstag im Bundesliga-Spiel gegen den VfL Bochum sein Comeback geben.

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Marcel Heller hofft aus sein Comeback

U21-Nationalspieler Marcel Heller von Bundesligist Eintracht Frankfurt steht über neun Monate nach seinem letzten Pflichtspiel gegen den VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/live bei Premiere) vor seinem Comeback. Der Angreifer hatte seit seiner letzten Partie für die U21-Nationalmannschaft des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen Japan (1:2) am 31. Mai 2007 im französischen Toulon an einem erst verspätet diagnostizierten Ermüdungsbruchs im Bereich der Lendenwirbelsäule gelitten.

"Wenn man bedenkt, wie lange der Junge verletzungsbedingt weg war, dann ist für die Psyche und für das Selbstbewusstsein wichtig, wieder das Gefühl zu bekommen, dabei zu sein und die Atmosphäre im Stadion zu spüren. Je nach Spielverlauf ist es gut möglich, dass er einen Kurzeinsatz bekommt", sagte Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel am Donnerstag. Für Heller wäre es der erste Einsatz in der laufenden Saison.

Neben Heller kehrt gegen den VfL Bochum auch der zuletzt gelbgesperrte Rechtsverteidiger Patrick Ochs zurück in den Kader der Hessen. Zudem soll Angreifer Ioannis Amanatidis, der nach seiner Handoperation bei der 1:4-Pleite beim Hamburger SV am vergangenen Sonntag nur zu einem Kurzeinsatz kam, mit einer Manschette von Beginn an auflaufen. Einem Einsatz des leicht erkälteten Verteidigers Sotirios Kyrgiakos steht laut Trainer Funkel ebenfalls nichts im Weg.

Dennoch hat Funkel vor dem Spiel gegen den VfL mit einigen Personalproblemen zu kämpfen. Neben dem langzeitverletzten und zuletzt erfolgreich am Knie operierten Alexander Meier muss der deutsche Meister von 1959 am Samstag auf Mehdi Mahdavikia (Hexenschuss), den Brasilianer Chris (Fußsohlenblessur) und Markus Weissenberger (Grippe) verzichten.