2008.03.12 Neuss : Englische Klubs patzten im Elfmeterschießen

Der FC Everton und Tottenham Hotspur haben jeweils im Elfmeterschießen den Einzug ins Viertelfinale des UEFA-Cups verpasst. Weiter sind dagegen St. Petersburg und der FC Getafe.

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Der Treffer von Dimitar Berbatow reichte nicht

Der frühere Mönchengladbacher Bundesliga-Trainer Dick Advocaat mit Zenit St. Petersburg, der FC Getafe, der AC Florenz und der PSV Eindhoven haben neben den beiden deutschen Klubs Bayern München und Bayer Leverkusen das Viertelfinale im UEFA-Pokal erreicht.

St. Petersburg feierte im Achtelfinal-Rückspiel einen 2:0 (1:0)-Sieg gegen Olympique Marseille und machte damit das 1:3 aus dem Hinspiel wett. Keine Probleme hatte der frühere Schuster-Klub Getafe, der nach dem 2:1 vor Wochenfrist auch das Rückspiel mit 1:0 gegen Benfica Lissabon gewann.

Ins Elfmeterschießen gingen die Spiele in Everton und Eindhoven, wobei die englischen Teams wieder einmal den Kürzeren zogen. Dabei unterlag der FC Everton dem AC Florenz 2:4, nachdem die Engländer in der regulären Spielzeit noch das 0:2 aus dem Hinspiel wettgemacht hatten. Nicht viel besser machten es die Spurs, die zunächst durch einen Treffer des früheren Leverkuseners Dimitar Berbatow (81.) das 0:1 aus dem Hinspiel egalisierten, dann aber mit 5:6 im Shootout unterlegen waren.

In St. Petersburg avancierte Pawel Pogrebnjak mit zwei Treffern (39. und 78.) zum Matchwinner und bescherte St. Petersburg, das in der Gruppenphase gegen den 1. FC Nürnberg 2:2 gespielt hatte, nach zwei Jahren wieder den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Advocaat konnte den Erfolg aber nicht von der Bank aus verfolgen. Der ehemalige Bondscoach ist von der Kontroll- und Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) für drei Spiel gesperrt worden, nachdem er in der Partie gegen den FC Villarreal auf die Tribüne verbannt worden war.

Für Getafe erzielte Albin (78.) den Siegtreffer. In Everton trafen Andrew Johnson (16.) und Mikel Arteta (66.) in der regulären Spielzeit für Everton. Im Elfmeterschießen versagte dann aber Ayegbeni Yakubu und Phil Jagielka die Nerven.