2008.04.10 Neuss : Hardy sorgt bei Kurzbahn-WM für Glanzlicht

Mit der Fabelzeit von 29,58 Sekunden über 50m Brust hat US-Schwimmerin Jessica Hardy am zweiten Tag der Kurzbahn-WM für den Höhepunkt gesorgt. Die DSV-Vertreter enttäuschten.

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Weltrekord durch Jessica Hardy

Ganz im Zeichen der US-Schwimmerin Jessica Hardy stand der zweite Tag der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Manchester. Die 21-Jährige schlug über 50m Brust nach 29, 58 Sekunden an und unterbot den bisherigen Kurzbahn-Weltrekord der Australierin Jade Edmistone vom 26. September 2004 um 0,32 Sekunden. Silber ging an die zeitgleichen Kate Haywood (Großbritannien) und Sarah Katsoulis (Australien/beide 30,35).

Alle fünf Schwimmer des Deutschen Schwimm-Verbands (DSV) waren bereits in den Vorläufen ausgeschieden. Bereits am ersten Tag hatten die Finalläufe ohne deutsche Beteiligung stattgefunden.

Lisa Vitting auf Rang 20

Über 100m Freistil verfehlte Lisa Vitting (Mühlheim) in 55,46 Sekunden auf Rang 20 das Halbfinale knapp. Lena-Celina Hiller aus Hannover (56,25 Sekunden) belegte Platz 23. Über 50m Schmetterling schwamm Christin Zenner (Hildesheim/27,86) auf Rang 24, Vitting (28, 61) landete auf Platz 31. Johannes Dietrich (Potsdam) schied über 50 m Freistil (22,23) auf Platz 20 aus. Markus Deibler (Biberach/22, 87) wurde 34.

Kirsty Coventry aus Simbabwe, die am ersten Tag einen Weltrekord über 400m Lagen aufgestellt hatte, gewann über 100m Rücken Gold in 57,10 vor Kateryna Subkowa (Ukraine/57,15) und Sanja Jovanovic (Kroatien/57,80). Igor Borysik (Ukraine/57,74) war über 100m Brust der Schnellste. Cameron van der Burgh (Südafrika/57,92) schlug als Zweiter vor Oleg Lisogor (Ukraine/58,08) an.

Brite Tancock siegt über 100m Brust

Den Titel über 100m Brust holte der Brite Liam Tancock in 50,14 Sekunden vor Randall Bal (USA/50,42) und Stanislaw Donez (Russland/50,53). Über 400m Lagen war der US-Amerikaner Ryan Lochte in 4:03,21 Minuten der Schnellste. Silber ging an seinen Landsmann Robert Margalis (4:03,74), Bronze an den Griechen Ioannis Drymonakos.

Peter Mankoc (Slowenien/50,04) gewann Gold über 100m Schmetterling vor Adam Pine (USA/50,54) und Nikolaj Skworzow (Russland/50,78). Rebecca Adlington (8:08,25) bescherte den Gastgeber über 800m Freistil Gold vor Kylie Palmer (Australien/8: 12,32) und Erika Villaecija (Spanien/8:13,93). Über die 4 x 200m Freistil der Männer setzte sich Australien (6:55,65) vor Großbritannien (6:56,52) und Italien (6:58,39) durch.