2008.04.11 Neuss : Deutsches Box-Quartett reist nach Peking

Rustam Rahimow, Wilhelm Gratschow, Jack Culcay-Keth und Konstantin Buga boxen in Peking um olympische Ehren. Bei der letzten Quali scheiterten Harun Sipahi und Gottlieb Weiss.

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Nur vier deutsche Boxer nach Peking

Lediglich vier Boxer vertreten beim Olympischen Turnier in Peking die deutschen Farben. Bei der letzten Qualfikation für die Sommerspiele scheiterten am Freitag in Athen Halbweltergewichtler Harun Sipahi (Wolfenbüttel) und Halbschwergewichtler Gottlieb Weiss (Hockenheim). Beide verloren ihre Halbfinals. Sipahi scheiterte mit 12:27 Punkten gegen den Iren John Joe Joyce, Weiss als letzter von sieben deutschen Kandidaten in Athen mit 11:21 an dessen Landsmann Kenneth Egan.

"Damit haben wir wie 2004 in Athen vier Kämpfer bei Olympia. Wir hatten auf fünf oder sechs gehofft. Vielleicht gelingt dem einen oder anderen in der dreimonatigen Olympia-Vorbereitung noch ein Sprung, dann könnte es nach zweimal Bronze 2004 wenigstens eine Medaille in Peking geben", meinte Chefbundestrainer Helmut Ranze.

Zuvor hatte sich der DBV durch Rustam Rahimow (Bantam/Velbert), Wilhelm Gratschow (Feder/Gifhorn), Jack Culcay-Keth (Welter/Darmstadt) und Konstantin Buga (Mittel/Berlin) bei der WM im vergangenen Jahr sowie dem ersten Qualifikationsturnier bereits vier Startplätze für die Sommerspiele gesichert.