2008.04.11 Neuss : Kölner verlieren zwei Punkte beim Schlusslicht

Der 1. FC Köln kommt in der 2. Bundesliga nicht von der Stelle. Auch beim Schlusslicht SC Paderborn reichte es für die Daum-Elf nur zu einem 2:2 (1:1)-Unentschieden.

bbi1
Köln vergibt einen Sieg bei Schlusslicht Paderborn

Der 1. FC Köln hat im Kampf um die Rückkehr in die Bundesliga erneut zwei wertvolle Punkte liegen gelassen, ist aber zumindest bis Sonntag wieder auf den dritten Aufstiegsplatz in der 2. Liga vorgerückt. Vier Tage nach dem 1:1 gegen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach kam das Team von Trainer Christoph Daum nicht über ein 2:2 (1:1) beim Schlusslicht SC Paderborn hinaus.

Köln rückte aufgrund der Niederlage des FSV Mainz 05 mit nunmehr 47 Punkten auf den dritten Rang vor, kann diesen aber bei einem Sieg von Greuther Fürth am Sonntag wieder verlieren. Für Paderborn (23 Punkte) ist der Klassenerhalt nur noch theoretisch möglich.

Nationalstürmer Patrick Helmes brachte die Gäste vor 8954 Zuschauern im Hermann-Löns-Stadion mit seinem 13. Saisontor 1:0 in Führung (32.), die Paderborns Dragan Bogavac postwendend ausglich (35.). Roda Antar sorgte kurz nach der Pause (52.) für das Kölner 2:1, doch Alexander Löbe traf für Paderborn (64.).

Köln begann mit dem angeschlagenen Stürmerstar Milivoje Novakovic, der laut Trainer Daum mit schmerzstillenden Medikamenten behandelt worden war. Die Gäste aus der Domstadt hatten deutlich mehr vom Spiel und beste Chancen durch Novakovic (7.), Youssef Mohamad (31.) und Helmes (41.). Beim 1:0 scheiterte Helmes zunächst freistehend an Paderborns Torhüter Carsten Nulle, war dann aber mit einem Fallrückzieher erfolgreich. Anstatt nachzulegen, kassierte der Favorit durch einen Abstauber den Ausgleich.

Das Daum-Team zeigte sich durch den Ausgleich allerdings unbeeindruckt und übernahm in der zweiten Halbzeit wieder das Kommando. Das zahlte sich aus, eine Rechtsflanke von Ümit Özat brauchte Antar nur noch abzustauben. Doch erneut hielt die Führung nicht, weil Löbe nach einem Freistoß per Kopf erfolgreich war.