2008.04.12 Neuss : Cottbus mit drittem Sieg in Serie

Energie Cottbus landete am 28. Spieltag beim 1:0 im "Kellerduell" gegen den direkten Konkurrenten Arminia Bielefeld den dritten Sieg in Serie. Ervin Skela traf per Foulelfmeter.

mbo
Gerhard Tremmel klärt vor Bielefelds Artur Wichniarek

Energie Cottbus schwimmt in der Bundesliga dank Ervin Skela weiter auf einer Erfolgswelle und darf sich nach der Vereinsrekordmarke von drei Saisonsiegen in Folge große Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Die Lausitzer feierten im Kellerduell gegen Arminia Bielefeld durch den siebten Saisontreffer des albanischen Nationalspielers (51., Handelfmeter) einen glücklichen 1:0 (0:0)-Erfolg und vergrößerten als Tabellen-14. den Abstand zu den Ostwestfalen auf vier Punkte.

Bielefeld bleibt weiter akut abstiegsgefährdet und musste nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage wieder eine Pleite hinnehmen. Zudem wartet die Arminia seit dem 11. August 2007 (3:1 in Wolfsburg) weiter auf einen Auswärtssieg.

Vor 16.103 Zuschauern im Stadion der Freundschaft bestimmten die Hausherren zwar über weite Strecken die insgesamt schwache Begegnung. Gegen die gut stehende Gäste-Abwehr fand Energie jedoch kein Mittel. Stattdessen erlebten die Cottbuser Fans zu Beginn gleich zwei Schrecksekunden. Doch sowohl Arminia-Stürmer Artur Wichniarek (3.) als auch Daniel Halfar (16.) vergaben nach Fehlern der Energie-Abwehr kläglich.

Bei den Gastgebern brachte Coach Bojan Prasnikar im Gegensatz zum Sieg aus der Vorwoche in Duisburg Stürmer Stiven Rivic für Abräumer Christian Bassila. Die Maßnahme zur Stärkung der Offensive zahlte sich aber zunächst nicht aus.

Bielefelds Trainer Michael Frontzeck ließ zum dritten Mal in Folge die gleiche Startelf auflaufen und setzte im Tor wie angekündigt weiter auf Rowen Fernandez. Der 35 Jahre alte Kapitän Mathias Hain saß somit trotz auskurierter Rippenverletzung nur auf der Bank. Der südafrikanische Nationaltorwart Fernandez konnte sich trotz der Feldüberlegenheit der Hausherren im ersten Durchgang nur selten auszeichnen.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Energie das Tempo und erzielte per Strafstoß die etwas glückliche aber nicht unverdiente Führung. Dem Pfiff von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) ging ein Handspiel von Bielefelds Abwehrspieler Markus Schuler im eigenen 16-Meter-Raum voraus. Für Skela war es bereits der vierte Treffer in den vergangenen drei Spielen.

Die Führung gab den Gastgebern spürbare Sicherheit, und das Prasnikar-Team hätte durch Stanislaw Angelow (55.), der seinen 30. Geburtstag feierte, und den eingewechselten Michal Papadopulos (65. ) sogar erhöhen können.