2008.04.12 Neuss : Weltrekorde bei WM gehen weiter, Rupprath Vierter

Die Kurzbahn-WM in Manchester konnte auch am vierten Tag drei weitere Weltrekorde präsentieren. Der Deutsche Thomas Rupprath musste sich im Finale über 50m mit Rang vier begnügen.

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Thomas Rupprath musste sich mit Rang vier begnügen

Auch am vierten Tag der Schwimm-Weltmeisterschaften auf der Kurzbahn in Manchester hat die Weltrekordjagd kein Ende genommen. Dabei setzten am Samstag Superstar Kirsty Coventry, Ryan Lochte und die 4x100-m-Freistilstaffel der niederländischen Frauen neue Bestmarken. Im Schatten dieser Rekorde blieben Thomas Rupprath (Rostock) und das Team des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) ohne Medaille.

Im Finale über 50m Rücken belegte Rupprath bei seinem einzigen Start nach 23,65 Sekunden den undankbaren vierten Rang. Den Titel holte sich Peter Marshall aus den USA (23,49). "Wenigstens ist mein Weltrekord nicht in Gefahr gewesen, aber ich kann schneller", sagte der 31-Jährige. Rupprath hält mit 23,27 Sekunden seit über drei Jahren die Weltbestmarke über diese Distanz. Eine knappe Stunde später war der Rostocker aber seinen Europarekord über 100m Lagen los. Laim Tancock blieb mit 52,27 Sekunden um 31 Hundertstelsekunden unter der bisherigen Marke.

Coventry brilliert

Kirsty Coventry (Simbabwe) erzielte über 200m Lagen mit 2:06,13 Minuten bereits ihren dritten Fabelweltrekord und gewann zudem ihren vierten Titel. Sie blieb um 1,66 Sekunden unter der bisherigen Marke von Allison Wagner (USA), die diese am 5. Dezember 1993 aufgestellt hatte. Zugleich war es der älteste Weltrekord überhaupt auf der Kurzbahn. Coventry kassierte damit bislang ein Preisgeld in Höhe von 67.000 US-Dollar bei der WM in Manchester.

Ryan Lochte (USA) verbesserte den Weltrekord über 100m Lagen von Ryk Neethling (Südafrika) um 27 Hundertstelsekunden auf 51,25.

Die niederländische 4x100-m-Freistilstaffel der Frauen machte in 3:29,42 Minuten das Dutzend an Weltrekorden voll.