2008.04.22 Neuss : Ferrari dementiert Interesse an Alonso

Luca di Montezemolo hat den Spekulationen um eine Verpflichtung von Fernando Alonso Einhalt geboten. Der Ferrari-Präsident sieht keine Chance für den Spanier bei seinem Rennstall.

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Luca di Montezemolo hat kein Interesse an Alonso

Zu einer Verpflichtung des zweimaligen Formel-1-Weltmeisters Fernando Alonso durch Ferrari wird es wohl nicht kommen. "Ich sehe keine Möglichkeit für Alonso. Eine Fahrerpaarung Kimi Räikkönen und Alonso würde bedeuten, sich selbst schaden zu wollen. Ich will zwei gleichwertige Piloten, die zusammenarbeiten", sagte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo der Gazzetta dello Sport.

Alonso gilt als ein Kandidat für die Nachfolge von Felipe Massa, der nach zwei Nullrunden zum Saisonauftakt in die Kritik geraten war, ehe er in Bahrain triumphierte. Massas Vertrag läuft noch bis 2010, doch Alonso selbst hatte kürzlich die Spekulationen über einen Weggang von Renault angeheizt. Er habe zwar noch zwei Jahre Vertrag, doch in der Formel 1 seien Kontrakte bekanntlich flexibel.

Auf die Frage, ob FIA-Präsident Max Mosley nach dem Sexskandal noch an der Spitze des Verbandes bleiben könne, antwortete Montezemolo: "Mir scheint es objektiv betrachtet schwierig, dass er bleiben wird. Sollte er sich von der FIA zurückziehen, bräuchte der Verband einen Nachfolger mit derselben Erfahrung, Kompetenz, Persönlichkeit und Ausgewogenheit."