2008.04.23 Neuss : Deutschland-Achter rudert neu formiert nach Peking

Mit drei neuen Ruderern geht der Deutschland-Achter in die olympische Saison. Bundestrainer Dieter Grahn behält sich allerdings auf dem Weg nach Peking weitere Wechsel vor.

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Der Deutschland-Achter im Renneinsatz

Bundestrainer Dieter Grahn hat schon zwei Wochen vor der offiziellen Präsentation überraschend die Besetzung des Deutschland-Achters für den Start in die olympische Saison bekanntgegeben. Beim Weltcup-Auftakt in München (8. bis 11. Mai) wird das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) mit drei Veränderungen gegenüber dem Vorjahr an den Start gehen.

Jochen Urban (Krefeld), Sebastian Schmidt (Mainz) und Philipp Naruhn (Halle/Saale) rücken für Jan Tebrügge (Osnabrück), Ulf Siemes (Oberhausen) und Jörg Dießner (Dresden) in das Großboot, das im vergangenen Jahr bei der Heim-WM in München Silber hinter Kanada gewonnen hatte.

"Ich wollte im olympischen Jahr nicht alles neu erfinden. Daher behalte ich eine gewisse Kontinuität bei", sagte Grahn, der weiterhin Bernd Heidicker (Wanne-Eickel) als Schlagmann vertraut. Neben Heidicker sind Sebastian Schulte (Wiesbaden), Thorsten Engelmann (Berlin), Florian Eichner (Halle/Saale) und Philipp Stüer (Münster) weiterhin Bestandteil des Achters.

Grahn behielt sich für die weiteren Weltcups in Luzern (30. Mai bis 1. Juni) und Posen (20. bis 22. Juni) sowie die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) aber weitere Veränderungen vor. Die offizielle Vorstellung des Teams erfolgt am 7. Mai im Ruderleistungszentrum Dortmund.