2008.04.25 Neuss : Lingor erfolgreich operiert und hofft auf Olympia

Nach der im DFB-Pokalfinale erlittenen Verletzung wurde Renate Lingor bereits erfolgreich operiert. Die Spielmacherin des 1. FFC Frankfurt wird wohl sechs Wochen pausieren müssen.

vno
Renate Lingor plant in Peking dabei zu sein

Weltmeisterin Renate Lingor hat die notwendige Schulter-Operation gut überstanden. Die Spielmacherin vom deutschen Meister 1. FFC Frankfurt wird nach dem Eingriff, den Mannschaftsarzt Dr. Ingo Tusk am Donnerstag im Frankfurter Rot-Kreuz-Krankenhaus vornahm, voraussichtlich sechs Wochen pausieren müssen. Das teilte der frischgebackene Pokalsieger am Freitag mit.

Die Schultereckgelenksprengung hatte sich Lingor am vergangenen Wochenende bei einem unglücklichen Sturz im DFB-Pokalfinale der Hessinnen gegen den 1. FC Saarbrücken (5:1) in Berlin zugezogen. Damit fällt die 32-Jährige definitiv für die beiden UEFA-Cup-Finals der Frankfurterinnen gegen Umea/Schweden am 17. und 24. Mai aus.

Die Hoffnung auf eine Olympia-Teilnahme bleibt bestehen

Die 141-malige Nationalspielerin Lingor, die nach der laufenden Saison ihre sportliche Karriere beenden will, darf sich aber weiterhin Hoffnungen auf eine Nominierung für die Olympischen Spiele in Peking (8. bis 24. August) machen.

Die Zeit könnte allerdings knapp werden. "DFB-Trainerin Silvia Neid hat mir gesagt, dass es sehr schwer wird. Sie hat nochmal betont, dass sie niemanden mitnehmen möchte, der nicht richtig fit ist", meinte Lingor. Bei ihren bisherigen beiden Olympia-Teilnahmen 2000 in Sydney und 2004 in Athen hatte die gebürtige Karlsruherin mit der deutschen Nationalmannschaft jeweils Bronze gewonnen.