2008.05.10 Neuss : Gibilisco will nach Freispruch zu Olympia

Laut eigener Aussage ist Giuseppe Gibilisco vom CAS vom Doping-Vorwurf freigesprochen worden. Jetzt will der ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister zu Olympia nach Peking.

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Giuseppe Gibilisco will weitermachen

Eigentlich hatte Giuseppe Gibilisco nach seiner Doping-Sperre durch den italienischen Leichtathletik-Verband FIDAL seinen Rücktritt erklärt, doch jetzt kommt scheinbar alles anders: Der ehemalige Stabhochsprung-Weltmeister ist nach eigener Aussage vom Internationalen Sportgerichtshof CAS vom Vorwurf des Dopings freigesprochen worden. Der Italiener, 2003 in Paris Überraschungs-Titelträger, will seine Karriere jetzt wieder fortsetzen und sich auf die Olympischen Spiele in Peking vorbereiten.

Das CAS hob die Sperre auf, die der FIDAL gegen den heute 29-Jährigen im Juli 2007 wegen Gibiliscos Kontakten zum mutmaßlichen Doping-Arzt Carlo Santuccione verhängt hatte. Sie war zwischenzeitlich schon einmal aufgehoben, dann aber im Oktober 2007 von Italiens Nationalem Olympischen Komitee CONI bestätigt worden.

"Ich fühle mich, als hätte ich den WM-Titel und den Olympiasieg errungen", sagte der Athen-Olympiadritte: "Die Qualifikationshöhe für Peking habe ich schon im Vorjahr vor dem Rücktritt gemeistert. Jetzt will ich bei Olympia dabei sein, und vielleicht bin ich stärker als jemals zuvor."