2008.05.15 Neuss : Kaka vor Wechsel von Coimbra zu Hertha BSC

Bundesligist Hertha BSC Berlin hat den 27 Jahre alten Abwehrspieler Kaka von Academica de Coimbra an der Angel. "Die Verträge sind vorbereitet", bestätigte Manager Dieter Hoeneß.

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Kaka (l.) im Trikot von Academica de Coimbra

Nur noch Formalitäten trennen Bundesligist Hertha BSC Berlin von der Verpflichtung des 27 Jahre alten Abwehrspielers Kaka. "Es ist richtig, dass er in der Stadt ist und wir mit ihm gesprochen haben. Die Verträge sind vorbereitet. Es fehlt noch seine Unterschrift", sagte Manager Dieter Hoeneß am Mittag. Am Nachmittag will Hertha den Brasilianer auf einer Pressekonferenz vorstellen.

Der 1,87m große Defensivakteur vom portugiesischen Erstligisten Academica de Coimbra soll bei den Berlinern einen Drei-Jahres-Vertrag erhalten. Der Namensvetter des Weltstars vom AC Mailand hat beim portugiesischen Klub noch einen Vertrag bis 2009 und soll eine Ablösesumme von knapp zwei Millionen Euro kosten. Kaka wäre nach Marc Stein von Hansa Rostock der zweite neue Abwehrspieler beim Hauptstadt-Klub.

Fairplay-Wertung nicht im Hinterkopf

Vor dem letzten Saisonspiel am Samstag bei Bayern München (15.30 Uhr/live bei Premiere), das Hertha ohne den verletzten Josip Simunic (Zerrung) bestreiten muss, wies Hoeneß Vermutungen zurück, wonach seine Spieler die Fairplay-Wertung im Hinterkopf hätten. Die Bundesliga hat wegen der Fairplay-Wertung einen weiteren Startplatz für den UEFA-Cup zugelost bekommen, Hertha ist als Erster der Bundesliga-Rangliste ein Kandidat auf den Platz.

"Das ist eine Super-Geschichte, keine Frage. Aber Du kannst nicht richtig Fußball spielen, in die Zweikämpfe gehen und an die Fair-Play-Wertung denken", sagte Hoeneß und lobte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) dafür, dass man sich bei der Nennung von Kandidaten zurückgehalten habe, um möglichen Spekulationen bei den letzten Spielen vorzubeugen.

Keinen neuen Stand gibt es laut Hoeneß im Vertragspoker mit Angreifer Marko Pantelic. "Wir werden uns zeitnah, aber ohne Zeitdruck zusammensetzen", betonte der Manager.