2008.06.01 Neuss : Brink/Dieckmann siegen in Barcelona

Die Beachvolleyballer Julius Brink und Christoph Dieckmann haben beim Weltserien-Turnier in Barcelona das Finale gewonnen. Das Duo schlug die Russen Igor Kolodinsky/Dimitri Barsuk.

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Erfolg für Julius Brink und Christoph Dieckmann

Die Beachvolleyballer Julius Brink und Christoph Dieckmann haben beim Weltserien-Turnier in Barcelona den Titel abgeräumt. Die beiden Berliner besiegten im Endspiel Igor Kolodinsky/Dimitri Barsuk (Russland) mit 2:1 (22:20, 13:21, 16:14) und kassierten für den dritten Weltserien-Triumph ihrer Karriere 28.000 Dollar Preisgeld.

Brink/Dieckmann hatten zuvor bereits bei ihren beiden letzten Auftritten in der Weltserie in Prag und Rosato/Italien das Endspiel erreicht, dort aber jeweils verloren. Das deutsche Spitzendoppel untermauerte mit dem ersten Weltserien-Triumph seit fast zwei Jahren die Zugehörigkeit zum Kreis der Olympia-Favoriten.

Olympiasieger deutlich in die Schranken gewiesen

Auf dem Weg zum fünften Weltserien-Endspiel der Karriere hatten Brink/Dieckmann in der Vorschlussrunde die topgesetzten brasilianischen Olympiasieger Ricardo/Emanuel überraschend deutlich mit 2:0 (21:16, 21:19) abgefertigt und dabei laut Dieckmann "das wahrscheinlich beste Spiel unserer gemeinsamen Karriere" abgeliefert.

Im ersten deutsch-russischen Endspiel der 21-jährigen Weltserien-Geschichte schienen Brink/Dieckmann nach klar verlorenem zweiten Satz im entscheidenden Tiebreak bei 10:5-Führung klar auf der Siegerstraße, mussten dann aber beim 12:12 wieder den Ausgleich der nie aufsteckenden Russen hinnehmen. Schließlich verwandelten die Weltranglisten-Sechsten den zweiten Matchball zum verdienten Sieg.

Das Frauenturnier hatten die US-Amerikanerinnen Nicole Branagh/Elaine Youngs mit einem glatten 2:0 (21:18, 21:14) im Finale gegen Talita Antunes/Renata Ribeiro (Brasilien) gewonnen. Die bereits 38 Jahre alte Youngs avancierte damit zur ältesten Siegerin der Beachvolleyball-Turniergeschichte.

Branagh/Youngs hatten das deutsche Spitzendoppel Sara Goller/Laura Ludwig aus dem Turnier geworfen. Die beiden Berlinerinnen belegten am Ende ebenso wie Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) Platz sieben.