2008.06.13 Neuss : Hicks und Streelman übernehmen Führung bei US Open

Nach einer 68er Runde führen Justin Hicks und Kevin Streelman das Feld bei den US Open an. Martin Kaymer spielte eine 75er Runde und liegt auf dem geteilten 64. Platz.

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Kevin Streelman aus den USA liegt vorne

Am Tag der US-Nobodys Kevin Streelman und Justin Hicks hat sich Golf-Superstar Tiger Woods nach zweimonatiger Verletzungspause erfolgreich zurückgemeldet. Der 32-Jährige spielte am ersten Tag der 108. US Open auf dem Südkurs von Torrey Pines im kalifornischen San Diego trotz zweier Doppel-Bogeys eine 72 und lag damit als 19. in Lauerstellung. Spitzenreiter zum Auftakt des zweiten Major-Turniers des Jahres waren die Qualifikanten Streelman und Hicks mit jeweils 68 Schlägen.

Kaymer mit ordentlichem Start

Einen ordentlichen Start erwischte bei seinem US-Open-Debüt Martin Kaymer. Der 23 Jahre alte Mettmanner kam nach vier Bogeys mit einer 75 ins Klubhaus, muss aber als 64. um die Qualifikation für die beiden Schlussrunden bangen. Den Cut schaffen die besten 60 plus schlaggleiche Spieler. Kaymer war im April bei seinem ersten Karriere-Major beim US Masters in Augusta nach zwei Runden ausgeschieden.

Einen denkbar schlechten Start erwischte Tiger Woods, der sich Mitte April einem arthroskopischen Eingriff am linken Knie wegen eines Knorpelschadens unterzogen hatte. Der Weltranglistenerste begann seine Runde mit einem Doppel-Bogey, gleiches unterlief ihm an der 14. Dazwischen war er mit Birdies an der 4, 8 und 9 sogar unter Par gegangen. "Dass ich trotzdem nur vier Schläge hinter der Spitze liege, ist eine großartige Ausgangsposition", sagte Woods.

Tiger Woods war im "Flight der Giganten" mit seinem US-Rivalen Phil Mickelson und dem Australier Adam Scott auf die Runde gegangen. Mickelson, Nummer zwei der Welt, kam mit einer 71 ins Klubhaus, Scott, die Nummer drei, mit einer 73.

Katastrophal startete nicht nur Titelverteidiger Angel Cabrera ins Turnier. Wie der Argentinier spielte auch der Engländer Justin Rose eine 79. Nur einen Schlag weniger brauchten British-Open-Champion Padraig Harrington (Irland) und der US-Open-Sieger von 2005, der Neuseeländer Michael Campbell.