2008.06.14 Neuss : Joachim Löw kündigt personelle Veränderungen an

Die deutsche Nationalelf wird im abschließenden Spiel gegen Österreich in veränderter Aufstellung spielen. Dabei könnte Thomas Hitzlsperger in die Startformation rücken.

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Auf dem Sprung in die Startelf: Thomas Hitzlsperger

Vor dem abschließenden Spiel gegen Österreich in Wien am Montag (20.45 Uhr/live in der ARD) deuten sich personelle Veränderungen bei der deutschen Nationalelf an. Während der verletzte Marcell Jansen (Schulterzerrung) seinen Platz in der Abwehr verlieren wird, wackelt Mario Gomez im Sturm. Bastian Schweinsteiger ist gesperrt. Zudem wird Löw einige Verschiebungen innerhalb der Mannschaft vornehmen.

Im Tor bleibt Jens Lehmann die Nummer eins. Daran will der Bundestrainer nicht rütteln. In der Abwehr rückt Philipp Lahm wie bei der WM 2006 auf die linke Seite. Clemens Fritz rutscht wie schon in der zweiten Hälfte gegen Kroatien vom rechten Mittelfeld nach hinten. Innenverteidiger bleiben Per Mertesacker und Christoph Metzelder. Arne Friedrich wäre die erste Alternative in der Abwehr für Metzelder oder auch für Fritz.

Ballack und Frings sind gesetzt

Im Mittelfeld sind Kapitän Michael Ballack und Torsten Frings in der Zentrale gesetzt. Den frei gewordenen Platz von Fritz könnte dessen Bremer Vereinskollege Tim Borowski einnehmen, nachdem David Odonkor gegen Kroatien überhaupt keine Akzente setzen konnte. Auch Piotr Trochowski könnte die Position spielen.

Auf der linken Mittelfeldseite dürfte Thomas Hitzlsperger eine Bewährungschance erhalten. Der dreifache EM-Torschütze Lukas Podolski, dessen Einsatz nach seiner gegen Kroatien erlittenen Verletzung nicht gefährdet ist, rückt dafür aller Voraussicht nach in den Angriff neben Miroslav Klose. Gomez wäre in diesem Fall nur Ersatz.