2008.06.17 Neuss : Hockey-Teams dürfen zwei Spieler mehr nominieren

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat auf die Proteste des Hockey-Weltverbandes FIH reagiert und erlaubt den Teams in Peking zwei zusätzliche Ersatzspieler.

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IOC lässt in Peking zwei Ersatzspieler zu

Der Hockey-Weltverband FIH hat sich im Streit um die Kadergröße bei den Olympischen Spielen in Peking durchgesetzt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat auf die Proteste reagiert und erlaubt den beteiligten Teams in Peking (8. bis 24. August) jeweils zwei zusätzliche Ersatzspieler. Die Mannschaften dürfen nun neben 16 festen Kader-Spielern zwei weitere Akteure nominieren, die im Falle von Verletzungen oder Erkrankungen während des laufenden Turniers nachrücken können.

Anders als bei anderen Hockey-Großereignissen sind bei Olympia nur 16 Spieler statt 18 erlaubt. Dagegen haben sich die teilnehmenden Nationen vor allem in Hinblick auf die zu erwarteten extremen klimatischen Bedingungen gewandt. Die Herrenteams müssen bei einem Vorstoß in die Medaillenränge in Peking sieben Matches in 13 Tagen bestreiten.

Die beiden Ersatzspieler haben nach derzeitigen Planungen allerdings keinen automatischen Zugang zum Olympischen Dorf und dürfen dort auch nicht übernachten. Sie können zwar am Mannschaftstraining teilnehmen, müssen bei den Spielen allerdings auf der Tribüne sitzen.