2008.06.18 Neuss : Schwimmer-Trio zeigt sich solidarisch

Drei französische Schwimmer haben bei den Paris Open für einen Eklat gesorgt. Das Trio verweigerte die Finalteilnahme aus Protest gegen die Olympia-Ausbootung ihres Heimtrainers.

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Eklat bei den Paris Open

Mit einem Protest gegen die Olympia-Ausbootung ihres Heimtrainers haben drei französische Schwimmer für einen Eklat bei den Paris Open gesorgt. Die für Marseille startenden Fabien Gilot, Frederic Bousquet und Gregory Mallet, allesamt Mitglieder von Frankreichs 4x100m-Freistilstaffel, blieben beim Finale über 100 m Freistil beim Start auf ihren Blöcken stehen und verweigerten die Teilnahme am Endlauf.

Das Finale, das der französische Weltrekordhalter Alain Bernard in 48,20 Sekunden gewann, geriet damit zur Nebensache. Sanktionen muss das Trio laut Frankreichs technischem Direktor Claude Fauquet allerdings nicht befürchten.

Beim Deutschen Schwimm-Verband (DSV) hatte zuletzt die Nichtberücksichtigung von Bundestrainer Manfred Thiesmann für Aufsehen gesorgt. Thiesmann war von DSV-Sportdirektor Örjan Madsen nicht in das Betreuerteam für Olympia in Peking berufen worden und anschließend mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht Münster gescheitert.