2008.06.23 Neuss : Ribery macht sich für Domenech stark

Nationalspieler Franck Ribery sprach sich für den in die Kritik geratenen Trainer Raymond Domenech aus. Er solle bleiben, um eine neue Spielergeneration zur WM 2010 zu führen.

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Franck Ribery spricht sich für seinen Trainer aus

Bayern Münchens verletzter Superstar Franck Ribery hat sich für Frankreichs Nationaltrainer Raymond Domenech stark gemacht. "Domenech muss nicht gehen, er sollte weitermachen", sagte der Mittelfeldspieler im Interview mit L'Equipe. Der Coach ist nach dem Vorrunden-Aus des Vize-Weltmeisters in Frankreich stark in die Kritik geraten. Vor allem Ex-Nationalmannschaftskapitän Didier Deschamps wird als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge gehandelt.

Ribery erklärte, dass er nie ein Problem mit dem Coach gehabt habe: "Wenn Fehler passiert sind, dann war er es nicht allein. Ehrlich gesagt, möchte ich, dass er bleibt".

Die Perspektive der Equipe Tricolore beurteilt der Bayern-Publikumsliebling positiv. "Wir haben eine neue Spielergeneration, die über viel Qualität verfügt. Mein Ziel ist die WM 2010", sagte der Dribbelkünstler, der aufgrund eines Syndesmoserisses noch mehrere Wochen ausfällt und erst im September wieder spielen kann.

Die Verletzung hatte Ribery im letzten EM-Vorrundenspiel in der achten Minute gegen Weltmeister Italien bei einem Duell mit Gianluca Zambrotta erlitten .