2008.06.25 Neuss : Statt Heilung setzt Pröll auf Spritzenkur

Um beim Trainingsauftakt von Bundesligist Eintracht Frankfurt dabei zu sein, will Torhüter Markus Pröll den anhaltenden Schmerzen im Sprunggelenk mit einer Spritzenkur begegnen.

tr
Schlussmann Markus Pröll von Bundesligist Eintracht Frankfurt

Trotz anhaltenden Schmerzen im Sprunggelenk will Torhüter Markus Pröll vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt am Montag am Trainingsauftakt der Hessen teilnehmen. "Auf jeden Fall. Ich bin sehr, sehr optimistisch. Ich habe am vergangenen Montag die zweite Spritze bekommen, und es geht mir schon wesentlich besser als vor zwei Wochen", sagte Pröll der Frankfurter Rundschau.

Der 28 Jahre alte Keeper hatte bereits in der vergangenen Saison wegen eines Syndesmose-Einrisses mehrere Monate pausieren müssen und war erst zum Ende der Runde wieder zum Einsatz gekommen. Die neuerlichen Beschwerden rühren noch von dieser Verletzung her. Pröll: "Deshalb habe ich Anfang des Monats eine Kernspintomographie machen lassen. Dabei hat sich herausgestellt, dass sich Narbengewebe an der Kapsel gebildet hat."

Pröll hofft, um eine Operation herumzukommen. "Es gibt genügend Kollegen, bei denen das Narbengewebe mit einer Spritzenkur wieder weichgespritzt wurde", meinte der Ex-Kölner voller Zuversicht. Eintracht-Trainer Friedhelm Funkel plagen damit vor dem Trainingsauftakt auf der Torhüterposition einige Sorgen. Neben Pröll ist auch die Nummer drei, Jan Zimmermann, angeschlagen und fällt wegen eines Rippenbruchs etwa vier Wochen aus.