2008.07.01 Neuss : Trainingsauftakt "auf Schalke" ohne Farfan

Ohne namhafte Neuzugänge startete Schalkes Trainer Fred Rutten in die Vorbereitung zur 46. Bundesliga-Saison. Zehn-Millionen-Mann Jefferson Farfan fehlte noch wegen privater Dinge.

ero1
Schalkes Neuzugang Farfan fehlte beim Trainingsauftakt

Der FC Schalke 04 hat mit seinem neuen Trainer Fred Rutten, aber ohne Zehn-Millionen-Mann Jefferson Farfan die Vorbereitung auf die 46. Saison in der Bundesliga begonnen. Der Stürmer aus Peru, der als teuerster Einkauf der Klubgeschichte von der PSV Eindhoven nach Schalke gewechselt ist, hat noch private Dinge zu regeln und wird erst am Mittwoch einsteigen.

Derweil hoffen die Schalker auf die Verpflichtung des niederländischen EM-Spielers Orlando Engelaar, allerdings fehlt immer noch die Einigung über die Höhe der Ablösesumme mit Orlandos Klub Enschede. "Wir haben klar gesagt, dass wir ihn verpflichten wollen, und er selbst hat gesagt, dass er zu Schalke kommen möchte. Daher hoffe ich, dass es in den nächsten Tagen zu einer Einigung zwischen Schalke und Twente Enschede kommen wird", meinte Rutten.

"Die Mischung aus gutem Fußball und Leistung muss stimmen"

Auf ein genaues Saisonziel wollte sich der von Twente Enschede nach Gelsenkirchen gewechselte Rutten nicht festlegen: "Die Mischung aus gutem Fußball und Leistung muss stimmen", sagte er: "Schalke hat in den letzten Jahren immer oben mitgespielt, das wollen wir in der nächsten Saison auch erreichen. Letztes Jahr war der Abstand zu Platz eins aber sehr groß.'

Wegen Farfans Fehlen fand die erste Einheit unter Rutten ohne externen Neuzugang statt. Als neue Gesichter standen vor 4000 Zuschauern lediglich die drei aus der Jugend aufgerückten Carlos Zambrano, Lewan Kenia und Mohamed Amsif auf dem Platz. Neben Farfan fehlte auch Peter Lövenkrands beim Auftakt wegen privater Verpflichtungen, der Däne soll aber wie Landsmann Sören Larsen ohnehin noch abgegeben werden.

Nachdem am Montag Mathias Abel zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern transferiert wurde, will Rutten aber nicht mehr zu viele Profis abgeben. "Wenn wir etwas erreichen wollen, muss der Konkurrenzkampf groß sein. Von mir aus müssen wir auch keinen Spieler mehr abgeben", meinte der Coach: "Ich weiß wohl, dass bei Sören Larsen etwas läuft, alles andere ist nur Spekulation."