2008.07.04 Neuss : DBB-Team kassiert Pleite gegen Puerto Rico

Die deutsche Nationalmannschaft hat den Start in den Basketball-Supercup in Bamberg verpatzt. Gegen Puerto Rico unterlagen Dirk Nowitzki und Co. gegen mit 83:85.

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Niederlage für Dirk Nowitzki und die DBB-Auswahl

Zum Auftakt des Supercups in Bamberg hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft in der Vorbereitung auf das olympische Qualifikationsturnier einen Rückschlag erlebt. Die Mannschaft um NBA-Superstar Dirk Nowitzki unterlag der Auswahl Puerto Ricos mit 83:85 (39:32).

Die Lateinamerikaner hoffen ebenfalls Ende Juli in Athen auf ein Ticket zu den Sommerspielen. In einem weiteren Duell der Peking-Anwärter setzte sich zum Supercup-Auftakt Griechenland gegen Slowenien 79:71 (38:42) durch.

Bester Werfer für Deutschland war Nowitzki mit 21 Punkten, gefolgt von Pascal Roller mit 17. Für Puerto Rico kam Jose Juan Barea, Teamkollege von Nowitzki in Dallas, auf 24 Punkte. Am Samstag (18.30 Uhr) trifft das deutsche Team auf Slowenien.

Zäher Start des DBB-Teams

Nach zähem Beginn im deutschen Spiel war es Superstar Dirk Nowitzki nach acht Minuten, der das Bauermann-Team im ersten Viertel zum ersten und einzigen Mal in Front (11:10) brachte. Zu Beginn der zweiten zehn Minuten (13:16) sorgten dann aber zwei Youngster für den Umschwung. Jan-Hendrik Jagla und der Bamberger Tim Ohlbrecht setzten die Akzente, während Ademola Okulaja auf Grund seiner Rückenprobleme weiter zuschauen musste.

Nach einem Roller-Dreier hatte sich der Gastgeber erstmals einen kleinen Vorsprung (24:18) erspielt, den Nowitzki, der erneut starke Konrad Wysocki mit seinem zweiten Dreier und Demond Greene ausbauten. Dank dieses Zwischenspurts lagen die Deutschen nach 18 Minuten deutlich mit 36:23 vorn. Jose Juan Barea sorgte aber wie schon zum Ende des ersten Viertels mit einem Dreier für eine Resultatsverbesserung (39:32).

Wende im dritten Viertel

Angeführt vom Ex-Quakenbrücker Filberto Rivera wendete Puerto Rico in den ersten Minuten nach dem Seitenwechsel mit einem 15:1-Lauf aber das Blatt und ging mit 47:40 in Front. Obwohl das deutsche Team erneut ins Spiel zurückfand, hatten die Gäste am Ende das bessere Ende für sich.