2008.07.04 Neuss : Eintracht-Keeper Pröll fällt für vier Wochen aus

Die Frankfurter Eintracht muss verletzungsbedingt weiter auf Stammtorhüter Markus Pröll verzichten. Auch Ersatz-Keeper Zimmermann fällt mit Rippenbruch für die Vorbereitung aus.

phi
Keeper Pröll muss weiter verletzt pausieren

Erneute Hiobsbotschaft für Torhüter Markus Pröll vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt: Am Freitag musste sich der 28 Jahre alte Keeper in München einer Operation am Sprunggelenk unterziehen und wird wohl vier Wochen ausfallen. Der Eingriff war nötig geworden, nachdem Pröll nach seinem ausgeheilten Syndesmose-Anriss zuletzt bei Belastungen immer wieder Schmerzen im Knöchel verspürt hatte.

Trotz Verletzungsmisere kein Handlungsbedarf bei Torhütern

Bei der OP sollten Verklebungen und Vernarbungen im oberen Sprunggelenk entfernt werden, damit sich die Sehnenstruktur wieder frei bewegen kann. Pechvogel Pröll hatte wegen des Syndesmose-Anrisses in der vergangenen Saison mehrere Monate pausieren müssen. Bis zuletzt hatte der Ex-Kölner gelaubt, die jüngsten Beschwerden mit einer Spritzenkur in den Griff zu bekommen.

Trotz der Sorgen um Pröll und um den dritten Keeper Jan Zimmermann (Rippenbruch) will die Eintracht derzeit in Sachen Torhüter nicht auf dem Transfermarkt tätig werden. "Wir haben noch Oka Nikolov. Auf ihn war in den vergangenen beiden Jahren immer Verlass. Und in zwei Wochen kommt auch Jan Zimmermann wieder zurück", meinte Trainer Friedhelm Funkel.

Ärger über übergewichtigen Caio

Funkel zeigte sich indes äußerst verärgert über den Brasilianer Caio. Der im vergangenen Winter für vier Millionen Euro verpflichtete 22-Jährige war mit Übergewicht aus dem Sommerurlaub zurückgekommen und musste zudem am Donnerstag den Laktattest vorzeitig abbrechen. "Ich bin total unzufrieden. Caio hat bei einer Stufe aufgegeben, bei der noch nie ein Spieler ausgestiegen ist. Noch nicht einmal die Torleute", schimpfte Funkel über den Mittelfeldspieler, der in der vergangenen Rückrunde selten gespielt hatte. Eine Geldstrafe für Caio gab es aber nicht.