2008.07.16 Neuss : Neue Bergprüfung am Col de Portel

Nach dem Ruhetag bewegt sich das Fahrerfeld auf den 167,5km der elften Etappe der 95. Tour de France Richtung Osten. Erst nach 90km sind die Kletterer am Col de Portel gefordert.

nse
Cadel Evans startet nach dem Ruhetag in Gelb

In den Ausläufern der Pyrenäen parallel zur französisch-spanischen Grenze zieht die Tour-Karawane heute Richtung Osten. Auf den 167,5km der elften Etappe von Lannemezan nach Foix sind die Fahrer nach dem Ruhetag in Pau zunächst kaum gefordert.

Das Teilstück beginnt auf der Hochebene in der Region Midi-Pyrenees, wo der Startort Lannemezan sich selbst als "Balkon der Pyrenäen" bezeichnet. Nach dem im Mittelalter als Bastide, einem Vorposten zur Überwachung der Grenze, gegründeten Ort stehen zunächst 90 wenig anspruchsvolle Kilometer auf dem Programm.

Mit dem Col de Portel befährt der Tour-Tross Neuland

Erst danach gefordert werden die Bergspezialisten, die am Col de Portel Neuland befahren. Der 1432-m-Pass ist neu im Tour-Programm und weist auf rund zwölf Kilometern sieben Prozent Steigung im Durchschnitt auf.

Das Finale verläuft über flaches Terrain, wobei der Zielort mit den imposanten drei Türmen des einstigen Schlosses der Grafen von Foix oberhalb der mittelalterlich geprägten Stadt weithin sichtbar ist. Auf den letzten 1000 Metern geht es auf leicht ansteigender Straße um den Tagessieg. Insgesamt fünfmal gehörten Lannemezan (3) und Foix (2) bislang jeweils als Startorte zum Tour-Programm.