2008.07.17 Neuss : Hertha BSC schenkt Nistru acht Tore ein

Bundesligist Hertha BSC Berlin hat den ersten Schritt in Richtung UEFA-Pokal gemacht. Im Hinspiel der ersten Qualifikationsrunde gab es gegen Nistru Otaci ein deutliches 8:1 (5:0).

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Lukas Piszczek lässt drei Moldawier stehen

Hertha BSC Berlin hat mit dem höchsten Europapokalsieg seiner Vereinsgeschichte souverän den ersten Schritt Richtung UEFA-Cup getan. Der Bundesligist fertigte im Hinspiel der ersten Qualifikationsrunde den hoffnungslos überforderten moldawischen Erstligisten Nistru Otaci mit 8:1 (5:0) ab. Als bislang höchste internationale Erfolge standen beim Hauptstadt-Klub zwei 4:0-Siege (2003 gegen Apoel Nikosia und 1978 gegen Esbjerg FB) zu Buche.

Lukasz Piszczek (34./42./80.), Marko Pantelic (15./38.), Raffael (23.), Neuzugang Marc Stein (68.) sowie Steve von Bergen (71.) erzielten die Treffer für die deutlich überlegenen Berliner, die sich über die Fair-Play-Wertung das Startrecht in der Qualifikation gesichert hatten. Andrei Tcaciuc gelang lediglich der Ehrentreffer für die Moldawier.

Für Hertha ist ein Weiterkommen im Rückspiel in zwei Wochen damit reine Formsache. Um in den UEFA-Cup einzuziehen, muss der Klub jedoch auch die zweite Qualifikationsrunde überstehen.

Favre: "Die Mannschaft hat es sich leicht gemacht"

"Das war schön anzusehen. Für die Zuschauer und natürlich auch für mich als Trainer", sagte Lucien Favre: "Die Mannschaft hat es sich heute selbst leicht gemacht. Wir haben vorher gesagt, wir sehen den UEFA-Cup als große Herausforderung und wollen so weit wie möglich kommen."

Vor 12.373 Zuschauer im Jahnsportpark wurde von Beginn an ein Klassenunterschied deutlich. Hertha, das zuvor in zwei Testspielen nicht über zwei Nullnummern hinausgekommen war, ließ geschickt Ball und Gegner laufen und erspielte sich eine Reihe von Tormöglichkeiten. Die zwei von Beginn an aufgestellten Neuzugänge Stein und Kaka wussten in der Abwehr zu überzeugen. Vorne wirbelten Pantelic und Raffael die Gästeabwehr gehörig durcheinander.

Otaci, in Moldawien mit zwei Niederlagen aus zwei Spielen in die neue Saison gestartet, konnte zu keinem Zeitpunkt mit dem Tempo des Gastgebers mithalten. In der zweiten Halbzeit schaltete Hertha einen Gang zurück, ohne die Kontrolle über das Spiel zu verlieren.