2008.07.18 Neuss : Doping-Freispruch für spanische Hockey-Damen

Erleichterung bei den spanischen Hockey-Nationalspielerinnen: Die positiven Dopingproben von der Olympia-Qualifikation im April in Aserbaidschan haben keine Konsequenzen.

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Wie der Hockeyweltverband FIH am Freitag bekannt gab, haben die positiven Dopingproben der spanischen Hockey Damen-Nationalmannschaft von der Olympia-Qualifikation im April in Aserbaidschan keine Konsequenzen. "Die juristische Kommission der FIH hat festgestellt, dass Gloria Comerma die Anti-Doping-Regeln verletzt hat, aber sie konnte überzeugend darlegen, dass von ihrer Seite kein Fehler oder Nachlässigkeit passiert ist und deswegen gibt es keinen Grund für eine Strafe", heißt es in der Begründung.

Bei der zweiten nicht namentlich genannten Spielerin habe es keine Verletzung der Anti-Doping-Regeln gegeben. Damit schließt die FIH die Fälle, so dass der spanischen Mannschaft kein Ausschluss von den Olympischen Spielen in Peking mehr droht.

Der spanische Verband hatte nach Bekanntgabe der positiven Proben alle Vorwürfe zurückgewiesen und von Sabotage gesprochen.